Band 
Achter Theil.
Seite
107
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Wasserwage. rc>7

Die eigentlich so genannte Wasserwage (Niveauss'e u) besteht aus einer metallenen Röhre, an derbeyde Ende offen und in rechten Winkeln umgebogenfind. In jedes Ende wird eine z bis 4 Zoll langeGlasröhre eingeküktek, so daß beyde Glasröhren mitder metallenen communicirende Röhren bilden. Mangießt durch die eine Glasröhre so viel gefärbtes Was-ser , daß es auch in die andere tritt. Wenn diesesWasser ruhig steht, io müssen sich seine Oberflächen inbeyden Glasröhren in einerley Horizontalebne befin-den. Die Erfindung dieser Wasserwage wird demTheoenot zugeschrieben i). Zu dieser Art gehören auchdie Wasserwagen, wo Dioptern und Fernröhren ausder Oberfläche einer flüßigen Materie schwimmen.Schon be la Hire sei lug dergleichen Dioptern vor K),wozu man die Vorrichtung beym Picard l) findet.Leupoid m) bildet eine von ihm erfundene Einrichtungzu einer Wasscrwage mit Dioptern und auch ein Fern-rohr nach Sturm ab 0), welches auf kleinen Kähnenso schwimmt, daß seine Axe der Wasserfläche gleichlau-fend ist. Hieher gehört vermuthlich auch das vomHerrn KI Charles Casteüi, Pros. der Physik zu May-land, erfundene l^ivegu a luneire ct'spyrociie llot-lönt, welches in einem Augenblick einem jeden die Ho-rizontallinie mit der größten Genauigkeit angiebt, ohnedaß eine besondere Wissenschaft dazu nöthig ist. Mankann mit Hülfe dieses Instruments, mit der größenLeichtigkeit, die schwersten und feinsten Versuche fmMasserwägen machen 0). Herr Keit wählte statt desWassers sehr glücklich Quecksilber und machte > 790 sei-ne Quecksicherwäge bekannt p). Auch Herr Billard hvt