roz Wafferwage.
,789 eine ?Aerkesftrung der Wafferwag« zu Standegebracht; die gewöhnliche Wafferwag« hatte nemlichdie wesentlichen Fehler, daß man damit keine Hori-zontallinien angeben konnte, die länger sind, als dieEntfernung, welche der Beobachter mit seinem Gesich.
erreichen kann; zweyen verursachte die Bewegungder Atmosphäre ein Wanken auf der Oberfläche des igdem Instrument enthaltenen Liquors, daher man ent,weder nur bey sehr ruhigem Wetter damit operirenHunte, ober die Resultate wurden ungewiß. HerrOiüart zu Paris hat nun eine Wasscrwagr verferti-get, die diesen Fehlern nicht unterworfen ist 9).
EineandereArt sinddie Hängewagen, welche auf-gehangen sich durch ihr eignes Gewicht so stellen, daßdie Schärfe eines daran befindlichen Lineals , die Visir-linie der Dioptern, oder die An eines angebrachtenFernrohrs in eine horizontale Lage kommt. Huygenshat eine solche Wage mit einem Fernrohre angegeben.
Man hat auch noch Wasserwagen mit der Luftblase.Sie bestehen aus einer eylindrischen Glasröhre, dieman bis auf einen kleinen Raum, wo Lust gebliebenist, mit gefärbtemWaffer oder Weingeist fällt, und dannverschließt. Die zurückgelassene Luft nimmt immerdie höchste Stelle ein, bey schiefer Lage geht sie nachdem höheren Ende, aber bey horizontaler Lage bleibtsie in Gestalt einer Blase in gleicher Entfernung vonbeyden Enden. Bezeichnet man nun die Mitte derRöhre durch ein Merkmal, so liegt ihre Axe Horizon-tal, wenn die Blase bey diesem Merkmal steht. (Ei-nige lassen auch den Raum der Blase Luftleer). DieseWafferwage mit der Luftblase erfand Huygens 1).