Band 
Achter Theil.
Seite
109
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Wafferwage. ivy

Gewöhnlich prüftman den wagerechten Stand einerEbne, wenn man die Wafferwage nach zwey verschie.denen Richtungen auflegt, die einander etwa rechtwink^licht durchschneiden. Findet man die beyden Linie!»horizontal, die sich nach diesen Richtungen auf derEbne ziehen lassen, so ist auch die ganze Ebne wag.recht. Dieses doppelte Auflegen erspart die bequem«Wafferwage, die Herr Mayer erfand, und 1777 be.konnt machte s). Sie besieht aus einem cylindrischenmessingenen, i und einen halben Zoll hohen undwei-ten Gefäße, mit einem Glasdeckel, der mit der Grund«»fläche genau parallel läuft, und ein wenig hohl geschlif--«fen ist. Das Gefäß wird grnz mit Wasser gefüllt ^am Boden ist ein kleines Schräubchen, welches manöffnet, einen Tupfen Wasser herausläßt, und di»Oeffnung wieder verschließt. Nun zeigt sichoben un»ter dem Gase ein Bläschen, welches unter dem Mit-telpunkte des Glasdeckels erscheint, wenn die Fläch«horizontal ist.

Brander erfand 176«) eine Wafferwage, die aus«ner mit Wasser gefüllten Röhre, mit einer Luftbla-se besteht, und mit einem Fernrohr verbunden ist;er beschrieb sie 177t. y.

Römers Wafferwage, die zur Visirung der Wasser-linie eines Flußes dient, hat die Form eines Winkel-maaßes; sie ist aus zwey langen, viereckigen, blecher-nen Büchsen zusammengesetzt, die einrn rechten Win-kel machen; der pbere Theil, der ein Perspectiv bildet,hat ein Oeularglas, und in der untern Röhre ist dasObjectivglas, auch hat diese Wage inwendig ein Senk»bley. Ihre Beschreibung findet man im Jacybsoa u>