»>o
Wasserwage.
Die Wasserwage des Marivtte ist die ollereinfach.sie und natürlichste Wasserwage zur Bestimmung deshorizontalen Standes Sie besteht aus einer^ Schuhlangen, 2 Zoll hohen und 4 Zoll im Lichten breitenRinne, an deren beyden Enden man zwey keilförmigeStückchen Wachs, die etwas über eine Linie hoch sind,befestiget und die dünner» Seiten gegen einander keh.rek. Diese Rinne gießt man voll Wasser, woraufda»» das Wasser an beyden Seiten des Wachfes eineErhöhung macht. Hebt sich nun das Wasser an dem«inen Ende nicht eine Linie hoch, so steht die Wagenoch ungleich und muß mit unterlegten kleinen höt.lernen Keilen gerichtet werden v).
Hartsoeker erfand drey neue Arten von Wasserwe-gen n). Johann Prätorius, Professor zu Mors,der 1616 starb, erfand ein« besondere Wosserwage,durch deren Hülfe er ein Quellwasser von Bühlheimdurch Röhren nach Aitorf leitete x), keiipold erfandnoch eine Wasserwage, die aus zwey Linealen besteht,die sich in ihrer Mitte schneiden; er beschrieb sie1718 )"). Eiffons Wasserwage wurde 174z vonEcksträm beschrieben r). Lambert gab eine schöne Was-ferwagc mit der Luftblase an, die im Wesentlichen dieSissonsche ist, aber im Fernrohre ein Trandcrsch SMikrometer hat; sie wurde 1769 beschrieben ss).
Herr -ü. Charles Castelli, Pros. der Physik zu May-land, erfand «ine hydromctische Waa«, die dazudient, die absolute und relative Geschwindigkeit desWassers zu bestimmen , nicht nur in allen Abtheilungender Flüsse, sondern auch in jeder senkrechten Richtung,ober in den einzelnen Punkten der Abthestungen. Gi«