Band 
Achter Theil.
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»>4 Weberkunst,

schrieb m). Die Phäaner, eine griechische Nation,gaben vor, Pallas selbst habe sie in der Kunst,wundervolle Gewände mit klugem Geiste zu wirken,unterrichtet v).

Die Alten webten oft ganze Kleider aus demGanzen, so daß sie die Schneider dabey entbehrenkonnten, da ohnehin ihre Kleidung noch nicht sokunstvoll war, wie jetzt die unsrige o). Adristia ver-stand die Kunst , ganze Kleider zu wirken, und un.terrichtete den Areas, einen Sohn des Jupiters undKönig von Arkadien, darinn, der wieder seine Ar-kadier in dieser Kunst belehrte. Pamphila führte,wie Plinius meldet, die Weberkunst in der InselKos, auf dem Aegeischen Meere, ein.

Die Alexandriner waren in der W Herkunft sogeschickt, wie die Babylonicr im Sticken p). Auchden Deutschen war das Weben der Leinwand früh»zeitig bekannt q).

Herr Gregoire in Paris, Verfasser einer Abhand-lung über die Seifenblasen, besitzt die Kunst, die schön»sten Miniaturgemälde auf einem Webrrstuhle zu ver-fertigen. Kein Gemälde reicht an die Frischheik undReinheit der Farben und ihrer Mischung. Das Ge»mälde wird zugleich mit dem Sammet gemacht, undist nicht darauf gemahlt. Die Faden haben durchund durch dieselbe Farbe. Man findet diese schönenArbeiten bey Herrn Poixmenü im Palais NoyalNr.4 u. L. in Medaillons, Dosen und Bombonnieres r).

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