Weiske. Weitzen. rzy
Weiske (Joh. Gottfr.) s. Zeitmesser.
Wrisse Farbe; eine weiss« Farbe zum Anstrei-chen der Statuen und Gebäude, welche der Kälte undHitze widerstand und so schön war, daß sie sich auf keineWeise veränderte, erfand G. Dagly, der aus kütttchgebürtig war, und in den Diensten des Königs vonPreussen Friedrichs k. stand. De Morveau lehrte imJahr 1782 eine weisse Farbe aus Zinck bereiten a).Herr vr. Albrecht Höpfner hat folgende Berei-tungsart einer weissen Farbe bekannt gemacht :man löse ro Pfund weissen Vitriol in einem ku-pfernen Kessel mit Wasser auf, und setze 10 PfundKüchensalz, und ein Pfund in Stückchen geschnit-tenen Zink hinzu und digrrire diese Mischung bey einergemäßigten Hitze so lange, bis etwas von demfiltrir-ten Liquor durch Gaüäpfelrinktur nicht mehr gefärbtwird; dann feige man das Flüssige durch, und legeden übriggebliebenen Zink zu weiterem Gebrauche beySeite. Diese Flüßigkeit schlage man mit Kalkrahmnieder, den erhaltenen Niedcrschlag süffe man gehörigaus und trockne ihn. Der rückständige Liquor giebtLurch Ausdünstung und Krystallisation noch 20 PfundGlaubersalz b).
^IsM. äe I ^csckemie äs Oijon. 1781. b) Hand-lungszeit- von I- A. Hilde- >79«. 8 tks Stück S. 59.
Weißzeug-Mangel s. Mang.
Weitzen. Der bey uns bekannte Weitzen wurde1466 in Südermannland noch für ein neues Korn gc.halten a). Der türkische Weitzen oder Mais stammt ausAmerika; als die Spanier nach St. Oomingo kamen,war Mais das erste Nahrungsmittel, das ihnen die