!L4 Wetterlichter. Wettermännchen.
Gewitter aus ihren Fingern u»d aus einem metallenesHutknopfe Funken fahren. Nicholson bemerkte Wetter-lichter an den beyden Ohren seines Reitpferdes, wobeyviele andere Personen das nemliche an ihren Pferden ge,wahr wurden und sogar der Kopf des einen Pferds ganzin Feuer zu stehen schien 6). Am iSten August >?7Z be-merkte man auch an dem mit einen, Blitzableiter versehe-nen Iacobithurme zu Hamburg ein Wetterlicht. ZuHermannstadt ließen sich am 2Z. Fcbr. 1792 AbendSgegen 7 Uhr, wo kein Gewitter , sondern Schneegestö.der war, auf den, Thurmknopfe der großen evangeli-schen Pfarrkirche, kleine weiße, ins bläuliche spielendeFlammen sehen , die ein Geknister verursachten und umhalb 8 Uhr, wo es zu schneyen aushärte, wieder ver.schwanden. Reimarue hält die Wetterlichter nicht so.wohl für ein Zeichen des Abzugs der Electricität ausder Wolke selbst oder ihrem Wirkungskreise, als viel.mehr für eine Gegenwirkung auf häufige in der Luft oderden Dünsten zerstreute Electricität, etwa so, wie mandurch Spitzen, die von einem clectrisirken Körper aus-gehen, die Luft im Zimmer, besonders wenn viele Dün-ste darinn schweben, electrisiren könne).
->) ?Iin. K. tt. II. Z7. i>) Reimarus vom Blitze, zr:37 Erfahr- S. 73 - folg. Hambura. 1778- <-) ttik. äs6s, Lciencss. 1767. p zz. ch-kliUst. Irsnssct.
Vol ^XIV.x.Z-1. e) Gehler phos- Work. V-B-
Wettermännchen ist ein kleines hölzernesMännchen, welches durch sein Auf. und Niedersteigen ineiner gläsernen Röhre die Veränderungen des Wettersoder vielmehr der Schwere der Luft anzeigt. Otto von