Band 
Achter Theil.
Seite
172
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172 Windmesser,

entgegen gehalten wird. Dieser Schirm bewegt sichunten in Angeln und oben wird er durch einen Drat,der über eine an der Spindel befindliche Rolle hinun-ter in das Zimmer des Beobachters geht und ein Ge,wicht trägt, gegen die Spindel zurückgehalten. Beyjedem Windstoß tritt der Schirm weiter oder wenigeraus der vertikalen Stellung und bebt dadurch das Ee.wicht im Zimmer. Dieses Gewicht befindet sich aneinem Hebel, durch dessen eigne Einrichtung die Stär-ke des Windstoßes angegeben wird ; auch kann zu glei-chem Endzweck eine Wage mit einer Spiralfeder ange-bracht werden. Dieser Windmesser ist zugleich miteinem Windzeiger und mit einer Vorrichtung zur Be-stimmung der Neigung des Windes gegen den Horizontverbunden, welche beyde im Zimmer beobachtet wer-den können.

Trcquin de Demenge erfand auch einen Wind-messer i>.

Herr Kandidat Ocrtcl in Ronneburg gab eine sinn-reiche Einrichtung eines Windmessers an, der aus ei-ner vom Winde gehobenen Platte besteht und sich mitandern nach ähnlichen Grundsätzen verfertigten verglei-chen läßt k).

Im Jahr 178Y beschrieb Herr Chr. G. Herr.mann, Pastor in Cämmerswalde, einen von ihm ver-besserten Wind - Regen - und Trochenheits. Beobach-ter I). Er verband nemlich mit dem Windmesser,der auS einer vom Winde gehobenen Platte besteht,eine Vorrichtung, durch welche selbst in Abwesenheitdes Beobachters vermittelst einiger in gewisse FächerLeworfenenWürfel vier und zwanzig Stunden lang von