Windmesser.
Zeit zu Zeit die Stärke des Windes nach verschiedenenGraden bemerkt wird. Alle Viertelstunden z. B.fällt ein Würfel aus und legt sich gerade in dasjenigeFach, welches der Wind seiner verschiedenen Stärkenach, gerade in diesem Augenblicke vor der Oeff,nung bringt; auf dem Würfel ist die Viertelstundeangezeigt, um welche er herausfiel. Es werden aberhier nur diejenigen Windstöße bemerkt, die geradeMit dem Ende einer Viertelstunde zusammentreffen.
Eine ganz neue Art Windmesser beschrieb Herr Was-serbau-Direktor Weltmann in Hamburg i.J. 1790 m).
Michael Lomonosow hat auch eine Verbesserung andem Windmesser angebracht n).
v. Peliffon beschreibt 0) einen neuen Windmesser,den er auf seinem Haust von dem Uhrmacher Drozhat errichten lassen, und wozu ihm eine kleine Klapper-mühle, die am Ende einer hölzernen Windfahne ange.bracht war, den ersten Gedanken gab. Vier Wind»mühlenflügel sind an einer Axe fest, diese hat einenZahn, welcher in ein Rad mit ivo Zähnen greift,das durch eine daran angebrachte Schnecke einen Ham.mer hebt, so daß bey lOomaltger Umdrehung derAxe jedesmal ein Schlag mit einem Hammer aufeine Glocke verursacht wird. Erfolgen nun die Schlä-ge schnell, so ist der Wink stark, ausserdem aberschwach. Dieser Windmesser, den Herr Droz für ei-nen Friedrichsd'or verfertiget, zeigt auch die Richtun»gen des Windes nach den Weltgegenden an.
Die erste besondere Theorie der Anemometrie hatMich. Christ» Hanov in seiner ^aemomslriq uor'ü