Band 
Achter Theil.
Seite
198
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198 Wundarzneykunst.

Das musikalische Würfelspiel ist keine französische, son-dern eine deutsche Erfindung, denn es war lange vorr-87 rn Deutschland bekannt.

?Iin. VII. ;6. b) Wehrs von den Schreibmassenund vom -avi' - E- 2'. !>uktc>n. i» ^Ußuliv. c.71. t'ol^'U VesKiI. tls rerui« >nve»loilvu». p. >^4,e) dlor-tt. L^rm. d,ib. Itl. Oä. 24. t) Pandora. 178/.S- 180.

Wundarzneykunst wurde unter allen Zweigender Arznepkunde zuerst von den Menschen bearbeitet,welches die Kriege nothwendig machten. Nach demTöricht des Plinius b stand die Wissenschaft der erstenAerzte blos ia Ausübung der Wundarzneykunst -t).Die Ezyvtier halten den Apis b), die Griechen aberden Kentauren Chiron für den Erfinder der Wundarz-neykunst c). Chiron war ein Thcssalier, der nacheinigen i zoi» Jahre vor Christi Geburt lebte; einigeglauben, sein Name habe Gelegenheit gegeben, dieseWissenschaft Chirurgie zu benennen cj), andere e)aberbehaupten, Cbirurgie habe de» Namen von dieHand, weil es bey dieser Kunst auf eine geschickte Handankomme, unv Chiron selbst habe von ihr den Namenbekommen. Dieser Chiron, welcher für einen Lohndes Saturn und der ^shilyra gehalten wird, unterrich»tete den ersten Aesculap, einen Sohn des Apollo, inder Wundarzneykunst, und man erzählt, daß dieserAesculap die Wunden zuerst verbunden habe t), daherihn Cicero gar zum Erfinder der Wundarzneykunstmacht; Aesculap unterrichtete wieder seine beydenSöhne, den Podalirius und Mahaon in dieser Kunst.Auch von der Art, wie die Alken die Wunden beharr