Band 
Achter Theil.
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Zahlen. «ii

mehreren bezweifelt worden ist I). Wallifius hat ge-zeigt m), daß leibst ein Araber, dllscpadi, in einenarabischen Manuscript, weiches in der GodlejanischenBibliothek zu Ovsurt verwahrt wird, die Erfindungder jetzigen Zahlzeichen den Indianern zueignet. Auchredet der Mönch Planudes, der im igten Jahrhun-dert lebte, von den neun Indianischen Charakteren,und die Null nennt er welches von Irep e 3,

vucuus, ir>LM 8 fuit, herkommt; hieraus entstand dasWort Ziffer. Doch wollen einige wenigstens die Nullfür eine Erfindung der Araber halt n. Don den In-dianern sollen diese Zahlzeichen zu den Persern, undvon diesen zu den Arabern gekommen seyn 0).

Weidler 0) hat zu erweisen gesucht, daß die jetzige/!Zahlzeichen schon im 6ten Jahrhundert n. §. G. eini-gen europäischen Werrwcisen bekannt gewesen wären;die meisten behaupten aber, daß die Zahlzeichen erstjm zehnten Jahrhundert durch die Araber oder Saraee-nen nach Spanien, von da aber durch den Franzo-sen Gerbert, der nachher, als Pabst, Sylvester II. hi ß,um daS Jahr 970 nach Frankreich gebracht wurden p).In Deutschland wurden fie erst um das Jahr 1250gebräuchlich q).

s) Livius l.ib. VII. c. Z. di Gvqivt von, Ursprüngeder Gesetze. III. S> 27z. ^riüotei. I.ik gioblom.3 ect. XV, I'robl. z. <!) I!eum-»nni Loalgectui Hei-pub!. 176z. P.Z4. »eeoöo«. II. n. z6. s) Ililioilsle-Iircss II. P.L7. A> Aogue, v?n, Ursprünge der Ee-'etze. I. Th. III. B. II. Kap. S. :r 5 . fos . 1,9Ie !'<>ci>6kmie der Inlcripe. XXIII. IVIem. p. 416. i)

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