Band 
Achter Theil.
Seite
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-rs Zahn. Zahllarzneykuvst.

gen zu den römischen Zifern vom Herrn Professor KlU-gel im Honnövenschen Magazin. 1765 yzceS Stück I)Vosüur 60 Scientiis ,nstkem3tic>,. c. 7. m) VVsIIiLiOxerL c.k. 48-Vol. I. Oper. m.ilkein^l. n)

Stolle Historie der Gelcihrheik. Jena 1724. S- zoZ. 0)^teiäieri Dillerl. äe LvaracrerivuL »umervrum vul^a^ribus et eorum setLiibus. p) Nachrichten von dem Le-be» u,>d Cisiiidniigc» bexihiiner Mail-emaiiter- 178s-I-Th, S. 12. g)I. A. Fabricn Allgcn,. Hist. der Ge-lehrs. I7Z2. ll. B. S- 448 -

Zahns. Camera obscura, Hydromantisches Ge»fäß, Micrometcr, Microscop.

Zahnarzneykunst. Für den ältesten Praktikerin dieser Kunst wird der dritte Aesculap, ein Sohn desArsippus und der Arsinoe gehalten, welcher das Aus-brechen der Zähne erfand a). Auch die Kunst, sich ,statt der ausgefallenen Zähne, dergleichen von Elfen-bein einsetzen und solche mit Gold befestigen zu lassen, istsehr alt, denn in den Gesetzen der 12 Tafeln war gebo.!en; daß das Gold, womit jemanden die Zähne befe-stiget waren , den Todten nicht abgenommen, sondernmit ihnen begraben oder verbrannt werden solle d).

Der Schlüssel, womit man die Zähne ausnimmt,ist eine Erfindung der Engländer, daher er auch derenglische Schlüssel genannt wird.

Herr Joseph Hirsch, Hof-Zahnarzt zu Weimar undMeiningen, der sich gegenwärtig in Ilmenau aufhält,hat 1789 einen Geißfuß zum Ausbrechen der Zähneerfunden, der gegen die Mitte sichelförmig gebogen ist,damit bey starkwangigen Personen das Fleisch derWange in der ausgebogenen Krümmung ruben kann.Auch hat Herr Hirsch ein Blutstillendes Mittel bey