Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
305
JPEG-Download
 

Fayance. zö§

Unter der in Petersburg anqelesiten Porlefla^abnkstehkauch eine besondere Zayanctsabnk, jenseits der Newa. DitNiederlage derselben ist in dem italiänischem GartenpgiaiF iitPetersburg. Seit kurzer Zeit hat auch ei» Parkieulier in A pal,eine Fayancefabrik auf eigene Kosten aner! >it S. Hr». P-of.Albauw Zusätze zu Hm. g. R. v, Beaüsvbre Eiiilert. in MRenntniß der PolitikA. iTh Riga, 177z, 8 S- ho£, f ;

Die Fayance/ oder das so genannte unechte Pöczel»last besteht gemeiniglich aus nichts anders, als derMa-terie zu den töpfernen ober irdenen Geschirren, Und iirt«tcrscheidet sich von dem echten Porzellan hauptsächlich \darin, daß solche Materie nur den ersten Grad VerÄek»glasung durch die Geroalk des Feuers ausstehet, in^ettisie nur stark zusammen gebacken wird, Und auf der Ober»Fläche eine Glasur erhalt. Hingegen hak das echtePök»zellan den andern Grad derBergiasUng auszustehen, in»dem die Materien im Feuer zusammen sintern, so, daßsie zwar anfangen, sich durch die Gewalt des Feuers in»tilgst mit einander zu vereinigen, Und durch daS ZusaM»Mensiießen einen einfachen Körpck auszumachen, ,n itzet»chem die besondern zarten Theilchen der Steine und Ek»den nicht mehr vön einander zu unterscheiden'sind, wo»bey aber doch, entweder wegen U:-schMe!zbarkeik dekMaterien, oder wegenMangel des höchsten Grades deSFeuers, kein vollkommener Fluß der Materien erfolgt,wodurch sie ihre Form verändern könnten,

Da Man von dieser Fayance, eben so wie vöN dMWahren Porzellan, ganze Service, Aufsätze, Und aller,ley Figuren Und Zierrakhen Machet, uttd da MäN sichderselben in ollen mittelmäßigen Haushaltungen bedie»Her: so ist der Absatz davon seht groß; Mlchii, erspahrtMatt allerdings einen beträchtlichen GeldaUsstuß, wettttdiese FabrikeN selbst im Lande angeleget werden j UttVwenn matt noch dazu den auswärtigen Debit erlangenkann, so wird auch dadurch viel fremdes Gelb ittS Latttz. gezogen, Unterdessen sind nöch viele Puncts wöhl zit

pec.Enc. XliTH. U Uutet*