Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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Fayance.

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fchen beyden Erden zu bewirken. In der That würdees schwer, ja, fast unmöglich, seyn, eine durchgängiggleichförmige Vermischung zwischen beyden Erden zuStande zu bringen, wettn es in »»flüssiger Gestalt ge-scheheu sollte. Man möchte diese beyderley Thone nochso sehr unter einander mischen, kneten, oder mit denFüßen treten, so würde doch niemahls eine allenthalbengleichförmige Vereinigung derselben in allen zartestenTheilchen dadurch bewirket werden, wie doch die Ab-sicht der vorhabenden Arbeit nothwendig erfordert.

Da die kölnische Erde trocken, und also hark ist, somuß sie, vor dem Schlämmen, in einem dazu schickli-chen Troge gröblich zerstoßen werden. Man muß siealsdenn in ein drittes großes hölzernes Gefäß schütten,solches mit Wasser anfüllen, und 48 Stunden weichenlaßen, während der Zeit aber die Materie öfters um-rühren. Alsdenn laßt man das mit den zartesten Theil-chen der cölnifthen Erde erfüllte Wasser gleichfalls in denNiederschlagbockich ablaufen, worin sich schon derSchlamm von dem leichtflüssigen Thone befindet, rüh-ret mit Krücken den vorigen Schlamm wohl auf, undmithin beyde unter einander. Wenn sich alles wiederniedergeschlagen hat, kann man dieses Umrühren nocheinmahl wieberhohlen; und wenn sich alles wieder zuBoden gesetzt hat, so, daß das Wasser darüber hellund klar stehet, läßt man dasselbe oben ablaufen. DasSchlämmen muß in eben der Proportion geschehen, dieman vorher durch Versuche und Proben bestimmt hat«Wenn z. E. zwey Fünftel cölriische Erde gegen drehFünftel leichtflüssigen Thon erfordert werden, so mußman in den ersten Einweichbottich drey Centner Thon,in den andern aber zwey Cenrner Erde thun.

Es ist gut, wenn man diese Zubereitung und Vermischungder beyderleyThonarten dergestalt inVorrath machet, daß mandaran genug hat, um die Fabrik fünf bis sechs Jahre damitunterhalten zu können. Je. länger diese vereinigte Erden vovihrer Verarbeitung liegen bleiben, desto bester wird allemahl

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