zi8 Fayance.
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die Arbeit davon ausfallen. Die Chinescr haken dieses durcheine lange Erfahrung richtig befunden. Sie vereinigen ihreschmelzbare und unschmelzbare Erde, woraus sie ihr Porzellanverfertigen, auf sehr lange Zeit im voraus, dergesialc, daß einFabrikant im Porzellanmachen öfters seinen Nachkommen aufhundert Jahre lang Porzellanmaterie hinterläßt; und das hal-ten sie für einen viel größer» Schatz, als baar Geld- Mankann diese also zubereitete Fayancrmasse in Gruben, so in dieErde gegraben, mit Kretern wohl ausgefüttert, und mit einergenau passenden Kedeckung oder Fallthüre versehen sind, solange man will, aufbewahren.
Es ist nicht genug, die Materien der Fayance uN-tersuchet und tüchtig befunden zu haben, sondern manmuß auch überlegen, ob man einen so starken Absahdieses Geschirres sich zu versprechen habe, daß man mitZuverlaßigkeit Nutzen und Vortheil von einer solchenFabrik hoffen könne. Es sind bereit- viele Fayancefa»brisen in Deutschland anzutreffen, welche sich nun schonin den Besitz gesetzt und einen Absatz ihrer Waaren ver-schaffet haben. Hierzu kommt noch, daß gemeiniglichdiejenigen Regenten, in deren Lande sich dergleichenFabriken befinden, die Einführe der ausländischen Fa-yance entweder gänzlich verbiethen, (wie z. E. in denkönigl. preußischen Landen unterm zoOck. und i2Nov.1765, und im Anspachischen unterm i; Dec. 17661,die Einführe des unechten Porzellans verbothen wor-den,) oder doch wenigstens mit hoher Accise und vielenJmpostcn beschweren. Eine neue Fayancefabrik wirdalso ihren stärksten Absatz wohl im Lande suchen müssen,wodurch zwar der Ausfluß des Geldes für diese ArtWaaren verhindert werden kann; allein, es wird schonein ziemlich beträchtliches Land darzu erfordert, wennsich eine Fayancefabrik größtentheils von dem Debit indemselben erhalten soll. Will die Fabrik auch nach ei-nem auswärtigen Absatz streben, so kann sie diesen bloßdurch eine vorzügliche Güte und Schönheit ihrer Waa-ren und deren wohlfeilen Preis erlangen ; sie muß also
dadnrch