Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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zz6 Februar.

mit Körnern befinden, durch welche die Maussin dieMistbeete gelockek werden.

3 Auf gleiche Art kann man auch um diese Zeitdie Frühsaat van Scorzoneren, Bocksbart, Zucker-TVurzeln, Löffelkraut, Rerbel, Anieß und Nmngoldvornehmen, die Hauptsaat aber muß später im Jahregeschehen. Nicht weniger müssen jetzt auch Petersilie,Heldlattich oder Gchafmäulchen, mit den mehrerendauerhaften Kräutern, gesäet werden. Man thut ambesten, wenn man jede dieser Sorten in ein besonderesBeet säet, und nachher dünnemachet; denn, wenn sieentweder mit andern gesäet werden, oder zu dick stehen,so wachsen sie nicht gut fort, weil eine Pflanze die an«dere am Wachsthums hindern würde. Die gemeinePetersilie ist aber hiervon aufzunehmen; denn diese säetman gewöhnlicher maßen in Grübchen, damit man siebesser schneiden und gäten könne; die große HamburgerPetersilie aber muß, wie die Mohren, dünn gesact und'■ auch so gegatet werden.

4. Man muß um diese Zeit mäßige Mistbeete zumBlumenkohlsamen machen, damit man in die KüchenSommerpfianzen habe, wenn die im August gefaxtenvorüber sind. Dieselben sind aber nur in einem nassenBoden tauglich; denn in einem trocknen werden sie sel-ten große Köpfe bekommen.

5. Sind nun Rnoblauck, Schalotten, Rocamshole, Schnittlauch und Zwiebeln zu pflanzen, so kannman sich derselben im April bedienen, wenn keine trock-ne Zwiebeln mehr vorhanden, und die um Michaelisgesäeten noch zu klein sind.

6. Weil die Kälte des vorigen Monaths die Gar-tenarbeit zurückgehalten hat, so muß sie in dem ge-geuwärtigen mit desto größerm Fleiße vorgenommenwerden; daher muß man jetzt erwaö von zuckerhurför-migen Röhl und braunen Broccoli pflanzen, um der-gleichen