Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Februar. 337

gleiche» zu haben, wenn der vom vorigen Novembergesammelte Verrath aufgezehrt ist.

7. Müssen die Blume,'.l ohlpfianzen aus den Win-terbeecen heraus und dorthin versetzt werden, wo hewachsen sollen: auch muß man überhaupt nach diesenund andern Wurzelgewächsen, alö: Winterendivienu. d. gl. sehen, ob sie nicht faulen, und in diesem Falledieselben heraus nehmen, sorgfältig abputzen, und, eheman sie wieder einsetzt, einige Tage abtrocknen laßen.

z. Zu Ende des Monalhs muß man die Schossenvon den alten Arrischockenstöcken abnehmen , und diebesten Pflanzen davon versetzen, so werden dieselben als-denn im Herbste Früchte bringen, wenn die von denalten Stöcken verbraucht sind.

9 Muß man fortfahren, Bohnen zu stecken.

10. Zum allgemeinen Gebrauche für die Küche,kann man alle 14 Tage oder 3 Wochen Erbsen säen.

11. Auch ist jetzt die besteZeit, Süßholz zu pflan-zen. Weil aber dessen vorzüglichste Güte in der Größeder Wurzeln besteht, , so muß man den Boden dazu 3bis 4 Spaben tief umgraben, damit dieselben sich destobesser ausbreiten können. Insgemein pflanzet man zu-gleich in den nähmlichen Boden Zwiebeln, damit, wennman dieselben gäret, auch zugleich das Süßholz vomUnkrauts gereiniget werde.

12. Man kann ferner neue Beete zurecht machenund wohl durcharbeiten, um die im vorigen Monathegezogenen Gurken- und Melonenpflanzen darein zuversetzen; man muß aber mit dem Einsetzen selbst war-ten, bis sich die heftige Hitze der Beete in etwas verlo-ren hat, welches bey einem wohl zubereiteten Miste in-nerhalb 8 Tagen geschiehet. Ueberhaupk muß man umdiese Zeit genaue Acht auf die Mistbeete haben, und denPflanzen, so oft es die Witterung erlaubt, aber mit dergrößten Vorsicht, frische Luft geben; denn das kleinsteVersehen könnte dieselben zu Grunde richten. Weil die

Oec. Enc. XII Th. P - sehr