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sehr frühe« Gurkenpflanzen selten lange tragen, wennsie gleich noch so gut gerathen sind, so kann man jetztGurken säen, damit selbige auf die versetzten folgen kön-nen. Eö ist auch um diese Zeit noch früh genug', dieersten Melonen zu säen, wenn gleich Einige behaupten,daß solches schon im Januar geschehen, müsse.
IZ. Um keinen Mangel am Spargel zu haben,kann man jetzt neue Mistbeete für denselben anlegen, undzwar deren zwey innerhalb 16 ober 18 Togen, weil einsolches Beet selten länger, als 14 Tage, gute Stän-gel gibt.
14 Die Beete, in welchen die Erdschwämme ste-hen, muß man vor starken Regen und Schnee-sorgfäl-tigst verwahren; daher thut Man am besten, wenn mansie entweder mit Rahmen versichet, oder unter einemmit Stroh bedeckten Schoppen anleget; sonst sind die-selben in Gefahr. dergestalt zu erfrieren, daß aller Sa-me verdirbt, und sie sich nie wieder erhohlen.
15. Soll man jetzt etwas von Phafeolcn in einMäßiges Mistbeet zum frühen Gebrauch pflanzen, undihnen, sobald es das Wetter zuläßt, Luft geben, sonstwachsen die Pflanzen nur schwächlich und bringen keineFrüchte. Zu dieser Absicht sind die kleinen Gartenpha-seoleu, welche niemahls in Stämme schießen und starktragen, besser als die aufrechten oder so genannten-* Baumphaseolen, welche schwarz und weißstnd, dennobgleich diese letztem sehr fruchtbar sind, so sind sie dochwegen ihres weici>srn Fleisches und widrigen Geschknak-krs nicht so gut zu essen, als jene; s.TH.VI, S^HOfgg.
16. Zu Ende dieses Monaths, kann man bey gutemWetter den Ropffaiat, den gvofiei, fleckigen undden Aaiserfalar, auf den Beeten und Rabatten, worinsie den Winter über gestanden haben, versehen. Dochkann man einige darin stehen laßen, weil sie auf dieseWeise eher Köpfe gewinnen, als jene, welche versetzt wor-den sind. Von allen diesen Sorten sowohl, als vom
Kapp-