Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Februar. 339

Kappsalat, kann man auch nun etwas Samen in eingutes Erdreich oder gemäßigtes Mistbeet säen, damitman nach dem Wintersalat wieder frischen habe.

17. Zu eben dieser Zeit soll man auch etwas Rraurmnd Savoyer-Roht, aber nicht als die Hauptfaaksäen, sondern nur, um im W-nter und bald im Früh«Jahr dergleichen zu haben. Salackräurer, als: Lat-tich, Rresse, Senf, Rüben, Steckrüben, Rercige

и. d. gl. kann man auf Mistbeete oder in warme Aa«hatten säen, um mit dergleichen beständig versehenzu seyn.

18. In ein Beet von fetter Erde, welches einewarme Lage hat, kann man etwas SeUertfamen säen,aber nicht mehr davon versehen, als man zumGebrauchvon 6 oder 7 Wochen nöthig zu haben glaubt; dennderselbe schösset gar bald, und wird holzichr, fast so baldals,er zum Gebrauch groß genug ist. Gpargelfameri

к. mn man jetzt so viel säen, daß man damit im folgendenJahre ein ganzes Feld bepflanzen könne.

!9- Ist nun die Zeit, Rraur, Savoyer-Rohl,Lauch, Pastinak, Möhreii und Mangold zu versehen,um sie in Samen schießen zu laßen. Hlerbey ist zu be-merken, daß das Kraut und der Kohl vorher 5 bis 6Tage an einem trockenen Orte ausgehänget werden muß,damit sie nicht von dem zwischen den Blattern bcfindli«chen Wasser, wenn dasselbe darin» stehen bliebe, ver-faulen.

20. Kann man zu Ende deö MonathS, wenn gutesWetter zu vermuthen, und der Erdboden trocken ist,Bararen und die Jerusalems - Artischocke pflanzen;waren aber das Wecrer und der Boden nicht so beschaf-fen, so ist es besser, solches noch einen Monath aufzu-schieben. Der Boden muß zu dieser Absicht tief gevflü-g« werden, damit die Wurzeln wenigstens 6 bis 8 Zolltief unter die Erde kommen. Jene erfordern auch einenlehmigen Boden; daher muß man, wenn derselbe dürre

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