340 Februar.
ist, bey dem Einsehen der Wurzeln etwas Mist überdieselben legen, sonst werden sie nicht groß. Die Je«rusalemS-Artischocke aber kommt in jedem Boden fort,und vermehrt sich oft nur allzu stark.
2i. Den Boden, in welchen man Spargel pflan«zen will, muß man jeht wohl düngen und umgraben,und ihn alsdenn bis Ausgangs des folgenden MonathSin Furchen liegen laßen. Bey dem Pflanzen selbst mußman jede Furche, ehe der Mist darauf kommt, und auchden Mist selbst einebenen, sonst könnte er bey dem Ein«legen der Pflanzen, an denen Orten, wo er nicht dickliegt, leicht verschoben werden.
2r. Wenn man große Köpfe an den Blumenkohl-pflanzen, welche man im vorigen Ockober unter glä-serne Glocken gethan hat, haben will, so muß man siezu Ende dieses MonathS vertheilen, und unter jederGlocke nur eine Pflanze, wrlchö man für die stärkstehält, stehen laßen. Auf diese Weise können sie langermit den Glocken bedeckt bleiben, als wenn man derenzwo darunter laßt; denn es bekommt ihnen oftmahlssehr wohl, wenn sie bey schlimmen Werter bis gegenLas Ende des Märzmonaths unter den Glocken bleibenkönnen, sie werden auch eher blühen. Bey dem Weg«nehmen der andern Pflanzen muß man sich sorgfältig inAcht nehmen, daß man die Wurzeln der Pflanze, wel-che stehen bleiben soll, nicht verletze. Wenn sie so groß ge-worden sind, daß sie die Gläser berühren, so muß man dieErde um dieselben herum, in der Breite von ungefähr2 i Fuß, um 5 bis 6 Zoll erhöhen, damit die Blätternicht gedrückt werden; es darf aber keine Erde in dasHerz der Pflanze fallen, sonst würde sie abstehen.
2g. Weil die im Herbste gesäeten Erbsen und Boh-nen nunmehr zu wachsen anfangen, so muß man denBoden zwischen ihnen gäten, und die Erde um ihreStängel herum auflockern. Hierdurch werden sie nichtnurgestärket, sondern auch vor dem Froste bewahret. Es
muß