^ Februar. 341
muß dieses aber an einem trocknen Tage geschehen, weilsonst Die zarten Stange! von der feuchten Erde faulmkönnten.
24. Wenn man gern im April schon, und also frü-her als gewöhnlich, Portulak auf der Tafel haben will,so kann man ihn zu Ende dieses Monachs in ein gemä-ßigte- Mistbeet säen.
25. Jetzt ist eS auch Zeit, sich in den Ritzen der Mau-ern steißig nach den Schnecken und andern Geschmeißeumzusehen, und dasselbe auszurotten; sonst werden sie imfolgenden Monathe auökriechen und großen Schadenthun.
26. Wenn die frühen Fruchtbäume an den Mauernzu blühen anfangen, müssen sie mit Matten oder Schilfvor dem Froste und den um diese JahrSzeit gewöhnlichenkalten Winden sorgfältig verwahret werden.
27. Ee kann auch Hopfen gepflanzek, der Bodenumgegraben, und die alten Hopfenwurzeln beschnittenwerden; doch darf man dabey die Keime der Pflanzennicht beschädigen, welche jetzt aufzulaufen anfangen.
28. Zu Ende dieses MonathS pflegt man auchden Hühner - und Tauben-Mist in die Gärten zu brin-gen, und ihn, sobald der Schnee hinweg ist, oder auchnoch auf dem kleinen Schnee dünn auszustreuen, damitdurch dieses Mittel desto besseres Gras wachse.
Im Rüchengarten wachset um diese Zeit: Kraut, Sa«voyer-Kohl, Brocoli, Mohren, Pastinak, Steckrüben, Man-gold, Scorzoneren, Bocksbart, gemeiner Kohl, Spinat, Bata-ten, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Rocambole, Schalotten, Pe-tersilie, Schossen von Kraut und Savoyer-Kohlstrünken.
In deu Mistbeeten: Mün;e, Rainfarn, und Dragun,wenn sie früh im Januar gepflanst worden; ferner, alle Sortenvon kleinen Salatkräutern, als: Lattich, Kresse, Coriander,Steckrüben, Rüben, Senf, und wenn die Beete wohl vor Nässebewahrt worden sind, auch Schwämme; imgleichen Lndivien,Salbcy, Winterfaturcy, Thymian, Lavendel, Rosmarin, Pim-DtncUc, Majoran, welcher in der Mitte dieses Monaths schon sehrgut seyn wird, wenn er genugsam Sonne gehabt hat, ihn zu färben.
Y z 2. ver-