Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Februar. 345

12. Den Erdbeeren in M istbeeten muß man gleich,falls genugiame Luft geben, und sie begießen; denn sonstfallen «hre Blüthen leicht ab, und man hak alSdenn we-nig Früchte zu erwarten.

iz. Wer gern große Pfirsiche,, haben will, solldrey Pfirsichkerne in ein mit Eisen beschlagenes und mitguter Erde gefülltes Ochsenhorn setzen, und solches in'die Erde eingraben, so wird mit der Zeit ein fruchtbarerPfirsichbaum daraus wachsen.

3 . Verrichtungen, welche in der pflanz-Gchule geschehen müssen.

1. Man kann die mehresten Sorten der dauerhaf-ten Walbbäume und blühenden Stauden versehen, wennanders das Wetter günstig ist; widrigenfalls läßt mansolches noch eine Zeit lang anstehen.

2. Man kann die Einleger von Ulmenbäumen,Linden und andern dauerhaften Waldbäumen undStauden abnehmen, wofern solches nicht schon umMi-chaeliS geschehen ist. Man kann sie sodenn, 18 Zollvon einander entfernt in der Baumschule in z Schuhweit von einander abstehende Reihen fetzen, und daselbst5 oder 6 Jahre stehen laßen, bis sie zum Verpflanzenstark genug sind.

z. Der Boden, worinn man eine Baumschule vonimmergrünen Bäumen anzulegen gesonnen ist, mußjetzt fieißig umgegraben, und von allem Unkrauts, haupt-sächlich von den Queken, sorgfältig gereiniget werden,weil sich dieselben gern mit den Wurzeln der neugcpflanz-ten Bäume verwickeln, und alSdenn nicht leicht auszu-rotten sind.

4. Ueberhaupt muß man jetzt den Boden der Baum-Schulen umgraben, dabey aber die Wurzeln schonen;doch müssen diejenigen, die sich zu weit von den Pflan-

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