Z46
Februar.
zen in gerade Linien erstrecken, abgestochen werden, sowerden selbige näher an den Stämmen mehr rorke Fa«serchen hervorbringen, wodurch da« Versetzen bess r vonstatten gehen wird, weil ein größerer Erdball an denWurzeln hangen bleibt, als wenn ste sehr lange undgerade Wurzeln haben.
5. Es müssen jetzt Rastanien gepflanzt, und derSame oder die Beeren von andern dauerhaften Bau«wen und Stauden gcsäet, derselbe aber sorgfältig mitErde bedeckt werden , um ihn vor den Nachstellungender Mäuse und andern Geschmeißes zu bewabren.
6. Die Gipfel der im vorigen Sommer mit Frucht«Augen oculirken Bäume, müßen zu Ende dieses Mo«naths 4 bis 5 Zoll über den Augen, und zwar vom Augeweg schief abgeschnitten werden, damik sie der aus demabgeschnittenen Stamme fließende Suft nicht beschädige.
7. Bey gelindem Wetter kann man Rirschcn,Pflaumen, Birnen, Aepfel und andere dauerhafteFrüchte pfropfen; bey strenger Kälte und trocknen Win«den aber muß man solches noch anstehen laßen.
8. Wenn kein harter Frost mehr ist, kann mattEinleger von allen dauerhaften ausländischen Bäumen,welche man in diesem Monathe vermehren will, machen;denn diese Zeit ist hierzu zuträglicher, als der Herbst,weil die Nässe und Kälte des Winters den meisten die«fer zarten Pflanzen höchst schädlich ist.
4 . Verrichtungen, welche in Luft -und Blumen-Gärren geschehen müssen.
i. Bey gelindem Wetter kann matt die dauerhafte«sten und schönsten Nelken in diejenigen Töpfe versehen,in welchen sie blühen sollen; man muß sie aber nicht zunahe an eine Mauer oder Zaun sehen, weil sie davonschwächlich werden. Ueber den Ort, worauf man siestellet, muß man Bogen von Reifen machen, damit
man