Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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352
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252 Februar.

4. Man kann sich jetzt nach und nach zum Ackernund Pflügen anschicken, und in dieser Absicht noch im«mer den nöthigen Dünger auf die Felder und Wiesenführen und ausbreiten, damit man hernach duich dieMistfuhren nicht gehindert werde, wenn es wirklichZeit ist den Acker zu bestellen.

5. Man muß, wofern es die Witterung zuläßt,die Wiese» räumen, hauptsächlich aber die dürren undunfruchtbaren Flecke auf denselben entweder mit Hauenoder mit dem Pfluge umreißen, die Steine und das un«taugliche Erdreich zu andern Gebrauche beyseit schaffen,die Lücken aber mit gutem Erdreiche wieder ausfüllen,und mit der Ege oder dem Rechen eingleichen. Als-denn kann man Heu-und Kleesamen, welcher mit pul«verisirtem faulem Holze vermischt ist> durch ein Sieb,oder auch frey darauf streuen, auf dieses aber getrock-nete Laugenafche mit zerstoßenen Kohlen vermengt, sie-ben; man kann sie auch mit gepulverten Hühner-oderTaubenmist vermischen, und solche hierauf nochmahlsetwas unteregen. Sollte eine Wiese oder ein auderernutzbarer Grund so gelegen seyn, daß dieselben durchden Anstoß eines vorbeyfließenden Wassers ausgespühltwerden könnten, so darf man nur an dasselbe Ufer, wor-an das Wasser stößt, etliche Bunde langes Stroh an-hängen , und mit dem Stürzel befestigen, solchergestaltwird den anstoßenden Wellen nicht allein durch diesessanfte Anspühlen des Strohes ihre Kraft benommen,sondern es wird sich auch der Schlamm, welchen jedesWasser bey sich führet, an das Stroh hängen, und da-durch mit der Zeit ein dauerhaftes Ufer entstehen. Soll-te aber nöthig seyn, die Ufer der Wiesen, wegen durch-fließender Bäche, mit Verzäunungen zu bewahren, somuß man die Pfähle derselben ja nicht senkrecht, son-dern schief einschlagen, so, daß die Spitze gegen daSWasser, und der Kopf gegen das Ufer gerichtet sey;durch dieses Mittel wird dem Wasser der Druck schon