Februar. z6r
2. Den Wölfen kann man bey frischem Schnee aufihrer Spur nachgehen, und selbige fangen, weil siejetzt dem Wildbret großen Schaden thun.
3. Die übrigen Raubthiere, als: Marder, Fischotter,Katzen, Iltisse rc. soll man vollends auszurotten suchen,weil zu dieser Zeit ihre Bälge noch zu gebrauchen sind.
4. Füchse und Hasen können zu Anfange diesesMonathe noch gejaget werden, weil sie im. Schnee leichtzu spühren sind; nachher aber weiter nicht, weil sie an-fangen zu rammeln.
;. Weil die Raubvögel jetzt auf ihrem Wiederstri-che sind, muß man ihnen mit Habichtsgarnen und Fän-gen oder Körben fleißig nachstellen, ehe sie sich begat-ten, und Horste oder Nester machen.
6. Jetzt kann man auch noch bey Schneewekter dieRepphühner mildem Schneegarne fangen, man mußdieses aber in kurzer Zeit einstellen.
7. Ohngeachtet jetzt die kleinen Vögel in großerMenge und leicht zu fangen sind, weil sie sich bey kal-tem Wetter gern zusammen und bey den Scheunen auf-halten, so wird solches doch, bey wohleingerichtetenWirthschaften, von Fastnacht an bis Johannis nichterlaubet, sondern vielmehr ernstlich verbothen, und denVögeln der Wiederstrich frey gelaßen.
15. Zu -Hause,
kann man nun i. das übrige Getreide vollends aus«dreschen laßen, weil man nicht nur in kurzem andereFeldarbeit vorzunehmen hat, sondern auch die Ratzenund Mäuse großen Schaden in den Scheunen anrich-ten können, wenn man ihnen nicht dadurch zuvorkommt, und ihnen mit Gift und Fallen fleißig nach-stellet, ehe sie sich zu stark vermehren.
2. Muß das schon auf dem Boden liegende Getrei-de noch ferner fleißig umgestochen werden.