Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Februar.

z. DaS Samengetreide, zvelches man im künfti«gen Frühjahre säen will, muß jetzt wohl gesäubert undvom Unkraure gereiniget werden.

4 Bey gutem Wetter kann man auch in diesem,wie im vorigen Monathe, Getreide in Vorrarh mahlenlaßen; man muß dasselbe aber vorher von allem Staubereinigen, ja wohl gar abwaichen, zumahl wenn dasMehl lange liegen soll, weil es sonst im Sommer leichtSchaden nimmt.

5. Das zum Verkauf bestimmte Getreide kann mannun ebenfalls zu Markte führen.

6. Nicht weniger auch Malz in Vorrakh und aufdas Lager machen, und dasselbe dünn aufschütten.

7. Kann man anfangen das Lagerbier zu brauen,weil sich das in diesem Monathe gebrauete Bier am be«sten halt.

8. Den Wein soll man an einem hellen und trock-nen Tage abziehen, damit er fein frisch in die Stück«und Lagerfässer gebracht werden könne. Einige wollen,man solle dieses vornehmen, wenn der Mond im letztenViertel ist, und ihn im zunehmenden Monde aufrüh«ren, damit er nicht zähe werde.

9. Weil die Kälte dem Weine schädlich ist, so müs-sen in diesem, wie im vorigen Monathe, die Thürenund Luftlöcher der Keller wohl mit Strohdecken verwah-ret werden; doch darf man auch keine Gluth oder Koh-lenfeuer in dieselben setzen, noch weniger Talgtichter bar-inn auslöschen; weil derWein diesen Gestank nicht ver-tragen kann.

xo. Kann man jetzt auch Oehl, zum Brennen so-wohl, als auch zur Wagensihmier, aus Rübsen undausgesiebtem Lein schlagen.

11. Alles Feld - und Ackergeschirr, als: Egen, Pflü-ge, Walzen, und andere zur Feldarbeit gehörige Ge«räche, muß man ausbessern, oder, so es nöthig, neues

anschaf-