Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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z68 Fedee.

steht aus einer Pergament - artigen, harten, zähen, dün»neu, leichten, und doch sehr festeir und starken Röhre.Am Ende, wo sie zu innerst im Fletsche stecket, hak sieeine kleine Oeffnung, wodurch die Nahrung zu ihremWachsthum hineintreten kaun. Von dieser Oeffnunghebet sich em durchsichtiges Mark an, welches die Oeff«nung füllet, und mitten durch die Spuhle bis an denobern Kiel gehet. Betrachtet man diese Spuhlew inihrer Vollkommenheit, so wird man daraus ein unnach-ahmliches Meisterstück Her Natur gewahr. Sie sindzum Fluge der Vögel unentbehrlich, und befördern den-selben auf die beste Art. Denn sie sind zugleich leicht,

und doch vermöge ihreEerbindung und Figur so stark,als zu ihrer Bewegung nöthig ist. Die Figur derSpuhle ist ziemlich rund, und die Materie so fest, daßsie sich nicht leicht zusammendrücken läßt. In der Spuhleliegt das Mark ; -es ist fo stark, daß es den Kiel inwen.big am Flügel fest halten kann, und doch ist es dabeyungemein leicht. Es besteht aus einer Menge häutigerLrichterchen, und enthält den Nahrungssaft, der in den-selben zubereitet, verdünnet und vertheilet wird. wodurch. -Lie Feder zu ihrer Vollkommenheit gelanget. Denn so-, bald die Federn! am Vogel wachsen, so ist dieSpuhlean ihnen das erste, was in der Haut des jungen Vogelszum Vorschein kommt. Der Schaft ist länger als HieSpuhle, in großen Federn wohl drey- bis fünf-, inkleinen fast zehnmahl so lang, als diese. Nach demäußersten Ende wird er immer kleiner, bis er sich endlichganz verliert. Er ist undurchsichtig, viereckig, bestehtrings herum nicht aus einerley Materie, sondern ist zubeyden Seiten mit einer Fahne beseht. Der Rücke»oder die Oberseite der Schaftes ist von gleicher Materieund Stärke, von rundlicher Gestalt wie die Spuhle.Die Unterseite, welche im Fliegen nach der Erde zu ge-kehrt ist, hat nur zwey Streife von eben der starken fe-sten Materie. Die mittlere Vertiefung ober Rinne fallt