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das Ende immer schmaler und spitziger. Sie sind bey«derseitö so wohl geschlossen, daß weder die Luft Lurch«wehen, noch man auch durchsehen kann.
Die Federn bestehen aus einer fetten Materie,die nicht nur sehr leicht Feuer fängt, brennt,und einen öhlichken, schwefelichten, übe!« Geruch gibt,sondern auch das Wasser abzuhalten geschickt ist, damitsie nicht leicht naß werden. Nun haben die Vögel ge-wöhnlichrrmaßen in der Luft vom Feuer nichie zu be-sorgen, und sie scheuen auch vonNaiur dasFeuer; aberdesto mehr sind sie gegen die Nasse in der Luft und imWasser zu verwahren gewesen; und dieses ist durch dieFedern geschehen. Wenn daher gleich Regentropfenauf den Vogel fallen, so kann er sie abschütteln, solcher-gestalt trocken bleiben, und zur Noch im Regen fortflie-gen. Die Tropfen hangen sich indessen zum Theil den.noch an die Härchen des Gewebes an, beschweren dieFlügel, und machen ihm den Flug etwas sauer. Dahergeschieht es, daß sich die Vogel gern, dem Regenzu entkommen, an trockne Ocrter, oder in Höhlen undunter die Zweige begeben, auch diesen trocknen Auf-enthalt wahrend des Regens nicht leicht verlaßen. DieSchwungfedern der Flügel machen aber den Flug nichtallein aus, sondern es sind dem Vogel die übrigen Federnsowohl zur Bedeckung und Festigkeit, als auch zum Fluge,nöthig. Ich würde mich hier in die Betrachtung deSMechanismus des Fliegens der Vögel, und in eine zurBewunderung und Anbetung der Allmacht und Weis-heit des Schöpfers dahin reißende Beschreibung dermancherley Farben der Federn, mit Vergnügen einlas-sen, wen» ich nicht eine allzu weite Ausschweifung itt-as Gebieth der Naturgeschichte befürchten müßte. Esbleibt dieses der glücklichern Feder unsers berühmten Na-turgefthichtschreiberS, des Hm. v. Martini, vorbehal-ten , und ich ziehe mich mit Bescheidenheit in die Grän-zen meines Oekonomie- und Kunst-Gefildes zurück.