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8o Feder.
Spannfaden angezogen werden. Die zweyte Federwird ungefähr einen halben Zoll breit von der ersten,an eben der Flechte, eben so wie die erste, befestiget.Man leget den Kiel um, und macht mit eben der Na-del und dem Faden, den Knoten der andern Feder alle-zeit sehr fest, und ohne den Faden von der ersten abge-schnitten zu haben. Auf solche Weise wird die ganzeFlechte mit Federn versehen; und wenn der Rahmenaus ist, so windet man die Flechte um die Säulen desRahmens , und sticht sie weiter, wie es die Perrüken-macher mit den Haarflechten machen.
Der Abstand'von 4 Zoll, den eine Feder von der ander»haben soll, ist keine allgemeine Regel. Man muß denselbennach Maßgcbung der Länge und Breite der Federn bestimmen,und man kann sie, nach Beschaffenheit der Umstände, .wohl iZoll weit, und weiter, aus einander flechten, gleichwie sie auchdichter, als 4 Zoll, beysammen seyn können, nach dem manden Muff dick haben will. Je näher die Federn beysammensind, und je mehr davon in einem Stück Arbeit angebrachtwerden/ desto schöner und brauchbarer wird sie. Man kannsie also nach Gefallen und nach eines-jeden Geschmacke so gutmachen, als es verlangt wird.
Wenn die Flechte fertig ist, nähet man sie in gleichweit von einander abstehenden Reihen auf Leinwand,welche in einen Näherahmen eingespannt werden muß.Die Reihen müssen nach einem Lineale und Zirkel abge-messen werden, und eben so weit von einander abste-hen , als in der Flechte eine jede Feder von der andernentfernt ist, z. E. einen halben Zoll, oder mehr, oderweniger. Man muß die Flechten in der gehörigen Län-ge abschneiden, und sie dergestalt auf die Leinwand auf-nähen, daß die Federn wie die Ziegel auf einem Dache,oder wie die Schuppen eines Fisches, über einander zuliegen kommen, und daß immer eine zwo andere zurHälfte bedecket.
Man fängt diese Arbeit an einem Ende der Lein-wand an, welche nach der Größe und Höhe, bie der
Muff