Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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man Federn von verschiedenen Farben, und leget sie aufeinem Tische in Ordnung, daß sie Blumen oder anderebeliebige Figuren vorstellen, und kleb« sie so an denStielen mit ein wenig Wachs aus den Tisch fest. da-mit sie nicht aus der Ordnung kommen. Wenn manverschiedene solcher Figuren auf den Tisch machet, solaßen sich mancherley Desseins aussuchen und mit ein«ander verbinden, und diese zeigen der Person, welchedie Arbeit verrichten will, an, wie sie die Federn aufihrer Flechte anbringen müsse, daß eben dergleichenDesseins heraus kommen. Hiernächst zieh.t man Li-nien auf den Tisch, und bezeichnet durch Puncte dieGegenden, wo die Federn auf die Linien zu liegen ge»kommen sind. Hieraus ersiehck man den Plan, wiedie Federn auf den Spannfaden geordnet werden müs«sen, wenn sie eben das Dessein darstellen sollen, wel«ches auf dem Tische gezeichnet worden ist. Damit aberdie Puncte recht genau zutreffen, so muß man mre ei-nem Zirkel ihre Entfernung von einander auf ein papier«NeS Maß auftragen, und damit eben dieselben Entfer-nungen au den Spannfaden abmessen. Auf solche Wei-se müssen alle Faden und Puncte, woran die Federn zubefestigen sind, dergestalt geordnet werden, daß sich diePuncte der einen immer zwischen die Puncte der an«dern, sowohl über als unter ihnest, passen. Dieses istdie Proportion und Symmetrie, welche man zu be«obachten hat; und auf solche Weise kann man mit Fe-dern von natürlichen Farben, als mit denen von india-nischen Hühnern und von weißen Gänsen, kleine Rau-ten , Rosen, oder andere Figuren und Blumen verfer-tigen. In die Mitte dieser Figuren und Blumen kannman Pfauenfedern sehen, welche kleine Sonnen darinvorstellen. Man kann auch, statt der Hühnerfedern,solche von rothen Repphühnern nehmen, oder eine Ver«Mischung von diesen, und grünen und blauen Pfauenfe«dern, oder andern, machen, um die mannigfaltigstm

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