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das Feuer. Wenn es zu kochen anfängt, schüttet maneben so viel von der oben gedachten Composition hinein,als man Weinsteinrahm genommen hat. Man laßtes kochen, nimmt sodenn die Brühe vom Feuer, laßtsie erkalten, und gießt sie nachher auf die Federn, wel-che man färben will. Man läßt die Federn mehr oderweniger darin liegen, nachdem sie an Farbe dunkler oderHeller werden sollen. Nunmehr haben die Federn eineziemlich lebhafte Fleischfarbe. Um ihnen nun die gehö-rige Farbe zu geben, macht man eine andere Brühevon sehr klarem Wasser folgendergestalt. Man thutein wenig Stärkmehl darein, und wenn die Brühe mehrals laulich ist, schüttet man ein klein wenig mehr, alsLas erste mahl, pulverisirke Cochenille hinzu. Ehe dieBrühe zu kochen anfängt, rhut man eben so viel, alsdas erste mahl, von vorgedachter Composition darein»Man läßt alsdenn die Brühe einmahl durchwollen,nimmt sie sodenn vom Feuer, und läßt sie erkalten. Indiese Brühe nun werden die Federn gelegt, und sie blei-ben so lange darin liegen, bis man glaubt, daß sie gutsind.
Da die Federn nicht in der heißen Brühe gefarbet werde«können, sondern dieses kalt geschehen muß, so muß man auchallemahl die Brühe etwas stärker einrichten, als wenn manWolle särbete.
Zur gelben Farbe, kochet man, um z. E. 8 kochFedern zu färben, | Pfund Gelbholz mit i Loth Alaunin i| Kannen Wasser; wenn es gekocht hat, gießtman ee durch ein Tuch, thut i Loth Curcuma und 2Loch Alaun, nebst den Federn, hinein. Durch Zusez-zung von etwas Fernambuck, wird es pomeranzenfar-big. Man läßt es etliche mahl aufwallen.
Um die Federn blau zu färben, nimmt man auf fPfund Federn, | Loth des besten Indigo, welcher hartund auf dem Bruche kupferig ist, pulverisirt ihn sehefein, gießtj^ Loth Vitriolöhl, nebst eben so viel Was-