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gen. Jede andere Zirkelreihe, die man anbindet, mußvon längern Federn seyn, als die vorhergehenden; undje krauser ein solcher Federbusch seyn soll, je dichter müs«sen auch die Reihen auf einander folgen, und desto bessersteht auch ein solcher Busch aus, und hat beynahe dieGestalt einer Glocke. Die Federbüsche der gemeinenReiter, sind, wie gesagt, von schlechtern Federn, auchnicht so kraus, wie die vorigen ; jedoch nach demselbenVerhältniß, daß sie oben spitzig zugehen, und nach un-ten zu immer breiter werden.
Die Federsträuße, welche die Acreurs und Aktricenauf dem Theater zu tragen pflegen, werden im Franzö-sischen Capelines genannt.
Man macht auch Federbüsche von allerhand Erfin-dungen, welche zum Ropfpuye der Damen gebrauchtwerden. Bald wird an einer langen weißen, oder miteiner Farbe gefärbten Straußfeder, von beyden Seiteneine Verzierung von allerley buntfarbigen Federn ange-bracht. Bald sind auch mehrere Straußfedern in .derMitte angebracht, wovon jedoch die mittelste allemahldie längste, und auch zuweilen in der Farbe von den an-dern unterschieden ist. Manchmahl ist die Seitenver-zierung der großen Federn mit echten oder unechten Gold-oder Silberlahn ausgeschmückt.
Endlich nennet man auch diejenigen Aussähe vonFedern, welche auf die vier Ecken eines Baldachins,oder auf die Himmelbetten gesteckt werden, welcheman in die vornehmsten Gemächer der Palläste undgroßer Häuser setzet, ebenfalls Federbüsche, und sindselbige sowohl, als die vorhergehenden, eine Waare derFederschmücker und Galanteriehändler.
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2) Das Werkzeug zum Schreiben, so aus denSchwungfedern der Vögel, besonders der Gänse, undderen Kielen zubereitet wird, und, so lange sie noch
nicht