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nicht zubereitet ist, einRiel, eine Gpuhle, Niedres,eine Pose, genannt wird (*).
Die Schreibfedern, Federkiele, Federposen oder
Spuhiett, L. Calamus pennae, Calamus scriptorius,
■ Hr. Tuyau de plumc, oder Bout d'ailes, Plume & Scrire,find die stärksten Federn von den Flügeln gewisser Vö«gel, z. E. der Straußen, Schwäne, Gänse, Raben rc.und heißen daher Straußen - Schwanen - Gänse - undRabenkiele. Mit den Straußen - und Schwaneufedernpflegt man insonderheit auf Pergament und grobes Pa«pier zu schreiben, gleichwie die Rabenfedern zum Fein«Schreiben und Reißen oder Zeichnen, die Gänsefedernober zum ordentlichen Schreiben gebraucht werden.Letztere werden insgemein im Frühjahr von den Bauernund Hirten gesammelt, und an die sogenannten po-senfbraper verkaufet, welche nachher ihren besondernHandel, vornehmlich in den Seestädten damit treiben.Denn diese sortiren dieselben, und verkaufen sie entwederroh nach dem Tausend; oder sie streifen sie,d. i. sie gebenden Kielen, vermittelst heißen Sandes oder Asche, wo-durch alles in ihnen etwa noch rückständige Fett heraus«gezogen wird, Glanz und Härte, auch zugleich zweyober mehrere Streifen, welche Spuhlen fodenn gezo-gene Spuhlen oder Riele heißen, wovon weiter un«
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(*) Daher die figürlichen Arte» des Ausdrucke«, das ist aus sei»nrr Feder, isi von ihm vrrfeniaet und geschrieben; er hateine beisienve, eine spitzige Feder, eine beißende ©djmbart;ein Mann von der Feder, dessen vornehmste Deschäftmungda« Schreiben ist, einlGelehkter, oft aber auch nur ein Schrei-ber , im Gegensatze des Mannes vorn Degen, eines Krieas-Mannes; sich mir seiner Feder nähren, mit schreibe»; dießläßt sich der Feder nicht anverrranen, laßt sich nicht füg-lich schreiben; ein Werk unter der Feder haben, an einerSchrift arbeiten; einem etrvas in die Feder sagen, dietiren-Mir ansgehsbeiter Feder, ist eine in den alten AauftUNd andern Cvnkracten befindliche Redensart, welche an;eiat,daß der Contracr Niliimehr für gkschioffei, ru halten, und vonden Interessenten nach vorhergegangener Vorlesung gebilligetund genehm gehalten worden.