4 i6 Feder-SpaH. Feder - Strauß.
Feder-Gpath, siehe unter Gpath.
Feder-Spiel. i. Zusammen geknüpfte Büschel Federn,das Wild damit abzuschrecken. Suche Feder-Lappen.
2. Zusammen gebundene Vogckfitttge bey der Fai«kevjagd, den geworfenen Falken dacnit zurück zu lok«ken; das vorloß. Siehe BeizvL'gel, und oben,E. 146.
z. Die Jagd mit Falken selbst, die,Falkenbeize.
4. Federwildbret, besonders im Oberdeutschen, wddieses Wort auch Federgefpiel lautet.
5. Eine Ärt eines Spieles, welches au^ lauter klebnen, sauber geschnihten Haue-und KriegSgeräthstj>af»len mit langen Stielen bestehet, welche man puf eine«Haufen wirft, da sie denn mit einem spitzig ge,schnitte»nen, am Ende ein wenig gekrümmten Federkiele /-acheinander aufgehoben werden müssen, ohne ein anderesStück zu berühren.
Feder-Gpuhle, siehe oben, <&■ 400.
Feder-Graub, die kleinsten und besten Federn unten volldem Bauche; Flaumfedern, Granbfedern. 3 Piändifcher Federstaub, d. i. Eiderdunen; siehe Tch. X,S. 331.
Feder-Sräuber. 1. Der mit Federn zu Betten han-delt; Federhändler, siehe oben, S. 393.
2. Ein an einen etwa l Elle langen und gedrechsel-ten Stiel angebundener und angeleimter Busch vonStrauß-oder andern Federn, womit das aufgestellteZinn, Messing, Glas und anderes Gerast) von demdarauf gestogenen Staube gesäubert und abgestäubetwird.
.Feder-Stock, Fr. Bois de grille, am Strumpfwirker-Stuhl , derjenige hölzerne Balken, worein eine Rechtstählerne Federn, perpendicular neben einander, eiuge-schlagen sind.
‘ S- Sprengels «Handwerke und Rünste, ij Samml. S-J°4’
Feder -Strauß, siehe oben, S. 398.
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