4i 8 Feder-Wage. Feder-Wurm.
Lurch ki»e Tobackspfeiffe, Rauch von solchen Kräutern, diecttten feinen wohlriechenden Rauch geben, in das GlaShinein bringen kann. Wenn dieses hinlänglich geschehen„ ist, vermacht man auch diese kleine Oeffnung mit einemStück aufgelegter Blase. In diesem Glase hält sichdas Geflügel viele Monathe, und schmeckt, wenn mandie rechte Wahl von Kräutern trifft, gar nicht nachRauch.
34. St. der gel. Beyrr. zu den Braunsch. A»z> v. I. >775, Col-
a6j.
Eine andere Ärt , sowohl Federvieh als Feder-wildbret lange Zeit frisch und gur zu erhalren,ist diese. Man muß solches bis an den Kopf ausneh-ryen (ausweiden), jedoch es in seinen Federn oder Fellelaßen, mit Weizen ausfüllen, den Leib Mähen, Und' es in einen Kornhaufen vergraben.
(Deccm. Nachr. io Band, Lxz. >75*/ *• S. i-i-
Leipziger Qamml >84—193 St. Lpz-1767, »• S- 50.
Feder-wage, Sackwage; siehe unter wage.Feder-weiler, siehe oben, S. 394.
Feder-weiß, ein Nahme, der mehrern weißen Mine-ralien gegeben wird, wenn ihre Oberflache nach Art derFedern krystallisieret ist. l. Dem Federalarme. 2.Dem Federfparhe. , 3. Einer Art Amianch, welcherwie eine Flaumfeder aus den Steinen wachset, und we-der im Wasser noch im Feuer schmelzet; Federasbest,Bergdun, plianr.
Feder-Weiß-Stein, siehe Frauen-Eis.
Feder-wildbrec, siehe Wildbret.
Feder-Wißmuth, siehe Wißmuch.
Feder-Wurm, eine Benennung, welche der Freyherrvon Gleichen demjenigen Wurme ertheilet, den mangemeiniglich in den Federn alter, selten gebrauchkerBet«ten- deren Ueberzüqe vielfältig durchnaget sind, auchöfters in alten Schränken und andern, hölzernen Gerü-che findet. Er lebet nicht nur von Federn, sondernpflegt, wegen feiner natürlichen Gefräßigkeit, auch
wollene