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' Bey den Fleischern, heißen FehlsthNitte, wen«sie, bch dem AHtehen des Schlachtviehes, aus Nach«laßigkeit oder Unvorsichki^eit. das Messer nicht behüt«
' fam genug geführet, sondern Schnitte in die Felle oderHäute gethan haben. Eine solche Haut ist schon den»
. Preise nach nichksso viel werth, als eine ganze.
Fkhm (*)) die Fehm> ein nur in Ober-und Niederfach«sen übliche« Wort, die Frucht der Eich-und BuchbLu«me zu bezeichnen, so fern sie zur Mästung der Schweinedienet, die Mast, und da« Recht, die Nutzung voadieser Mast zu ziehen. Die Schweine in die Fehmtreiben; einfehmen. Sie aus der Fchm nehmen,ausfehmen. Daher Fehtngeio, dasjenige Gelb, wel«ches für die Mast der Eich-und Buchwalver dem Her-ren des Waldes entrichtet wird; Fehmmahl, da-Mahl oder Zeichen, welches man den Schweinen, ehesie in die Mast getrieben werden, einzubrennen pfleget;Fehmregister, das Register über die eingefehmtenSchweine; Fshmfchweine, zur Mast in die Lich-undBuchwälder eingetriebene Schweine.
Fehm, der Fehm, oder der Fchmen(**), in Ober-undNiederfachsen, ein Haufen, doch nur einige Arten des«selben.
i. Ein Haufen gefälltes Holz, so eine Klafter hochund breit ist, im Hochdeutsch, ein Faden, Niederf.Faem, siehe Faden.
2. Noch
(') Dieses Wort scheint von sahe» herzukommen, welches ehe-dem auch umfasse», einsangen, einstellen, bedeutete, so wiedas Schweb. Famna , weil die Wälder zum Behuf dieser Nul-lung eingeschlossen oder befriediget zu werden vfiege«, oderauch weil man alSban» die Schweine in die Wälder einju-schließ» pflegt. Lehm würde alsdann junächst.einen umschlos-sene» Waid, eine» Banuforst bedeute».
k") Auch dieses Wort gehöret vermuthlich zu dem altem Zeitwor-te sahen, nicht bloß, weil ein solcher Lehm gerade so hochund breit ist, als man mit ausaespannreü Armen reichen kann,wie ein Faden Holz, sondern so fern es ehedem überhaupt air«ine» gewiijcn Ort einschließen, aushäustn,. bedeutete.