Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Fehl,. Feifel. 425

2. Roch häufiger, ein großer Haufen, der vonKorngarben, Stroh oder Heu errichtet wird, beson-ders wenn in der Scheure nicht Raum genug vorhan-den ist, selbiges aufzubewahren, in Hainb. ein D?-men, in Pommern eine Miethe, an andern Orteneine Trifte, ein Schober.

Ja den gemeinen Mundarten lautet dieses Wort Leim,Leimen; an einigen Orten ist es auch weibliches Geschlechte-,die Lehme, »der Leime.

Von Anlage und Errichtung eines Getreidefehmen,f. Th. XI, S. 4*7, fgg. und von dessen Abdrusch, Th.IX. S. 609.

Fehn, Torfland ; siehe Finne.

Fehrd, oder Viert, nennet man in Pommern ein Ge-rrridemaß, welches in andern Provinzen ein viertelheißt. Ein Fehrd hak 4 Mehrn, 4 Fehrd aber ma-chen einen Scheffel.

Führte, siehe Fährte.

Feser, Feierabend rc. siehe Feyerrc.

Fsifel, der Feifel oder die Feifel. r. Die Speicheldrü-sen an den Pferden, besonders die vornehmsten dersel-ben, welche hinter den Kinnladen nahe an den Ohren' liegen, und die benachbarten Theile schlüpfrig und ge-schmeidig erhalten.

2. Eine Geschwulst der Hcrlsdrüsen bey den Pfer-den, der Halsfetfels*). Es ist eigentlich eine Schwie-rigkeit beym Akhemhohleu, wobey das Pferd, wegenEuljüudung und Geschwulst dieser die Kehle alsdenn‘ verschließenden Drüsen, in Gefahr zu ersticken ist, wennman ihm nicht schleunige Hülfe verschaffet. Diesegroße Schwierigkeit, welche es beym Athemhohlen fin-

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(') Diese Krankheit heißt im Nieders. vivcl, im Dän. Libel,im Engt. Fives, im Franz. Avives, int mittlern Latein. Viv*.Vivolae. In einigen Gegenden Deutschlandes wird sie auchdie tfifct genannt Vermuthlich stammet dieses Wort wegender Gestalt dieser Srciched'.usen, mit dem Lat. Faba aus ei»«er Quelle her- Siehe auch Wabe.