426 Feifek.
: det, veranlaßt es zu mancherley Bewegungen,wttt sichvon der Angst, die es aussteht, indem es alle Augen«
- blicke ersticken will, zu befreyen; es leget sich, wälztsich, springt wieder auf, und quälet sich, als wenn; der Sitz des Uebels im Unterleibe wäre, daher auch Ei«nige diese Krankheit für nichts anders, als eine Kolik,gehalten haben.
Zu Letzter» gehören unter andern , der fei- Pros. Erxkeben,in seinem prakt. Unterricht in der Vieharzneykunst , Gött.und Gotha 1771, 8- S. 256; der Oberthierarst iu Dresden,
. Hr O. Weber, in seinen Bemerkungen, die nicht existi«rende Feivel bey Pferden betreffend, welche im aten, Th.der Schriften der Leipz- ökon. Societät, Dresd. 1774, gk.8. S- 28; — 288, und im 2 B. der Oekon. tTädjr. öer'patriot. Gefellsch. in Schlesien, a. d I. 1774, <8.405-7'408, anjutreffcn find; und Hr. Rath Adeluitg, im 2 M sei»Ms deutschen Wörterbuches, kpj. 1775, gr. 4 S- 78-'
DerFeifel entsteht aus manchttleyUrsachen. Ueber-,Haupt erregen ihn alle plötzliche Veränderungen derWärme und Kälte, und besonders, wenn die Pferde so-gleich auf eine starke Erhitzung kaltes Wasser saufen.Außerdem entspringt diese Krankheit auch daher/wenndas Pferd über Vermögen, durch Laufen oder Ziehenangesträngt worden, und, wenn es an Ort und Stellekommt, nicht-zugedeckt oder herumgeführt wird," da-mit es nach und nach den natürlichen Grad der War«me wieder erhalten, und zu Athem kommen könne. All«zuhäufiges Füttern mit Haber und Gerste, besonders1 ober mit Rocken und Weizen, verursacht gleichfalls den' Feifel.
Die Heilung desselben geschieht am sichersten folgen-dergestalk. Man zieht das Ohr des Pferdes bis an die> Spitze der Kehle herunter; und wo sie hintrifft, daistgemeiniglich der Ort, wo die Entzündung der Drüsen. und die Geschwulst befindlich ist. Läßt sich daselbst daSHaar leicht ausraufen, so ist solches ein Zeichen, daßdie in der Geschwulst enthaltene Materie reif sey, und
resol«