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kein Genüge thut, den erst beschriebenen Trank wieder«hehlen, und sich- nicht verdrüßen laßen das Pferddabey herum zu führen; denn die Leibesbewequng vec«mehrt die natürliche Wärme, und fetzt die Natur in !den Stand, ihren Feind zu überwinden. >
Man gibt auch sonst als ei« sehr geschwindes Mittel wider idiese Krankheit an, die Wände der Nasenlöcher, 2 bis 3 O.uer«Finger über deren Ocff ung mit einem Psrieiuea oder einer ^Schusterahle zu durchstechen. Das Blut, welches darnachheraus läuft, wird sich wieder von selbst stillen, nachdem unge«fähr auf jeder Seite eine Eyerschale voll heraus gelaufen ist. jMan schlägt dem mit dem Feifel behafteten Pferde, in den >Flanken und unter der Zunge zugleich, die Ader; und zwar an !
den Flanken läßt man eine reichliche Menge Blut weg; nach« j
her muß man demselben den Unrath aus dem Mastdarme her« jaus schaffen, welches geschehen kann, wenn man eine« Stall-Knecht die Hand > mit Ochl oder Butter beschmierest, hernachdie Finger zusammen schließen, die Hand bis an den Ellenbo-gen m den Hintern hinein bringen, und den in dem Darm be-findlichen Mist heraus nehmen läßt. Weil es aber gefährlichist, wenn der Darm mit dem Nagel gekratzt wird, welchesdurch eine ungeschickte Hand leicht geschehen kann: so darf man ;nur, um mehrerer Sicherheit willen, ein dickes Talglicht, oderein Stück Seife, in den Mastdarm einbringen, bey dessen Zer-fließung aller in dem dicken Gedärme enthaltene Unrath weg-gehen wird.
Das Klystier, welches dem Pferde, nach genommenem oderzerriebenem Feifel, eine Stunde nach dem Eingüsse beyzubrin-gen dienlich ist, kann folgendermaßen bereitet werden. Mannimmt z{ Maß Bier, und 3 Loth fein gepülverres Polychrest-Sal;, läßt dieses zusammen einigemahl aufwallen, nimmt es' sodenn vom Feuer, thut 2 Unzen Lorbeeröhl hinzu, und bringtes dem Pferde lauwarm bey. An statt des Bieres, kann manauch halb Wein, und halb Wasser nehmen.
H>>>. Prof Zeih er Lehrbegriffvon den Lrankhejren derpftr-' de und deren Reifung, Bert. 1771, 8 . S- ioo, fgg.
wirrend, wochenbl- v. I- 1771, St 47. S. ;xy, fgg- ^«vekon. Nachr. der pacrioc. Gesellsch. in Schlesien, a- d. 51774/ St. 10. S- 81, f.
MindenscheBeyrr-; Nutzen uttdverg- v- I. '774, St- ;6, C»>-28-, fgg. '
Freyherr» von Sind Uncerrichc in den Wissenschaften eine»Stallmeisters, Gstt. 1775, gr. 8- S- 108-- ,