Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feig-Warze.

Loch Salpeter, und ebenso viel gepülverte Austorkba"len mit Wasser ein , und gebraucht fleißig folge» de-Klystier.

Man vermische 4 Löffel voll Honig, eben so vielRüb s oder Leinöhl, und i Hand voll Salz mit \ LnartMilch, und gebrauche ea. Wenn das Salz völlig auf»gelöset ist, lauwarm.

An statt des Habers gibt man dem Pferde nurKleyeund wenig Heu, aber dagegen Weizenstroh, im Was'ser aber Gerstenmeh! zu trinken, wozu man auch etwa-Salpeter setzen kann. Außerdem ist es auch sehr die»'lich, und öfter-unumgänglich nöthig, das Geblüt durchden Gebrauch nachstehender Latwerge, die man Mor«gens und Abends eingibt, zu reinigen, wodurch dieVertreibung der Feigwarzen ungemein befördert wer»den wird.

Man mische zerstoßenen peterflliensamen, | Pfund;eröffnenden Eisenfrffran, -* pf und goldgelben SpießglasrSchwefel 2 Loth, wohl unter einander, und rühre esfodenn mit Honig, so viel als genug ist, zu einer Lat»werge, wovon man so viel als ein kleines Hühnerey be»trägt, auf einmahl eingibt

Die Feigwarzen, welche sich anderwärts am Fuße,als unter der Sohle, erzeugt haben, nimmt man eben-falls durch das Feuer weg, und gebraucht eben dieselbenArzeneyen dabey; nur muß man sich in Acht nehmen,daß man durch das heiße Essen keine Sehnen oder Bän'der verletze.

Die Feigwarzen gehören unter die allerhäßlichstcn Krankhei-ten, die sich nur an den Füßen der Pferde erzeugen können,und sind auch beschwerlich und langwierig aus dem Grunde z»heilen, zumahl wenn man nicht bey Zeiten zu den gehörigenMitteln greift. Wenn man glaubt, man habe sie völlig ge»heilt, so kommen sie auf einmahl wieder hervor, und nehme»sehr schnell zu. Gemeiniglich bekommt auch der Fuß »achhekeine üble Gestalt und wird breiter.

Hr». Pros. Erxieben prakc. Unterricht in der vicharzcne^Rmist, S- ;8, fqg.

Brirges Zergliederung der Pferdefüße, in Heil. Pxyf. Seh>*bers neuer Cameralschr. 4 Tb- S. 16? und i*j.

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