Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Zeige. 457

zu werden. Ist mau hernach um diese Früchte durcheinen Zufall gekommen, und man will noch im halbenApril, oder rm Anfange des May, diese Zweige, dieman der Frucht wegen lang gelaßen hak, verkürzen, sogehet es gar wohl an. Man wird dadurch die Herbst«Früchte vermindern, welche selten einmahl reif werden,dagegen aber wird man die Sommerfrüchte auf kom-mendes Jahr vermehren. Denn die Zweige, welcheauf solchen Schnitt folgen, werden so zeitig nicht kom-men, daß sie noch in. demselben Jahre Früchte hervor-bringen könnten; ste werden aber stark genug werben,um im folgenden Frühjahr welche zu haben, welche-denn eben diejenigen.sind, die wir wünschen. .<

Um die Reife der Feigen zu beschleunigen >. sollman an einem Feigenbäume diejenigen Aeste aussuchen,welche mit den meisten Früchten beladen, und derenFrüchte gesund und schon am weitesten gediehen sind.Einen halben Fuß unter den Früchten, steche man die»st Aqste,mir< der ^Spitze eines Federmessers, und befe-stige gerade unter der angestochenen Stelle eine etwa 4Zoll hohe Dittt"von Pergackem. In diese thut manTaubenmist, der in Baumöhl zerlaßen worden, Hndbedeckt es mit einem leinenen Lappen. Die Düte wirdmit Weidengerten. befestiget. Alle 4 oder ; Tage thutman einen Tropfen von diesem präparirten Oehl aufeine jede von den Feigen des angestochenen Baumes,eben an dem geschlossenen Kelche: so wird man .mitVergnügen sehen, daß die Feigen schon einen Monath- vor der gewöhnlichen Zeit reif werden, und einen vor-trefflichen Geschmack erhalten. ,

v. valleinonr Merkivlirdigkeire» der Nar. und Runst, G.

Brest- Sammt. v. Mon- Jut-172-; und veryiifchre öcon. Sammt,-Th- S- 58 o> fgg.

LlouveUitte oecon. & litter, To. XV. p, 1 . m. deNov.& Des, 17;»,S. if4-

Physik, und ökon. parriot, 2 Tb- i> Gt. S. 86, f.fetutg. phrßk. öko». Realzeir- o- I. > 7 ;?, E- 5»-, f.

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