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Feige.
Sand öder Laugenasche an die Wurzel gelegt, sollebenfalls, wie Dyk versichert/ die Zeikigung der Frucht• befördern, -
Um von ihrer völligen Reife zu urtheilen, mußman nicht allein das Gesicht, sondern auch die Hand ge«brauchen. Denn, wenn eine Feige um denStern her«um wohl gefärbt ist, eine schrumpfelige etwas zerrisseneHaut bekommt, den Kopf hänget, und gleichsam einzu«kriechen scheinet: so mag man sie gelinde angreifen, undwenn man sie fodenn zwischen den Fingern gar weichv befindet, sie gelinde in die Höhe oder nieder beugen;t läßt der Stiel hierauf leicht vom Baume los, so kannman wegen ihrer Reife vollkommen versichert seyn; ge«het sie aber nicht leicht ab, muß man sie noch einige Ta«. ge sitzen laßen. Sie ist niemahls recht gut,, wennsiet im Brechen noch widerstehet.
. Die Vermehrung und Fortpflanzung der Fei-gen, geschiehet durch den Samen, durch die Wurzel«Brüt, durch Pfropfreiser, und durch Ableger oderSenker.
r In den südlichen Provinzen, oder andern heißen( Ländern, sind die Samen von den Sommerfeigen, wenn- sie am Baume überreif werden, wie auch die von denenr an der Sonne getrockneten, fruchtbar. Man säet die«selben in irdene mit lockerer Erde angefüllte Gefäße, stel«. lec solche in ein Mistbeet, und siebet über die Samen: etwas Erde, so, daß sie nur wenig bedeckt sind. Sie«'"• gehen sehr gut auf, und die jungen Pflanzen wachsenziemlich schnell. Man bekommt aber dadurch nichtgleich Bäume, welche tragen; wohl aber Varietätenund fremde Sotten, von denen nicht leicht Pflanzen zu. erhalten sind.
In den nördlichen Provinzen, werden die Feigenv ' durch Ausläufer von den Wurzeln, durch Pfrvpfresier,oder Senker, fortgepflanzt. Von der Vermehrungdurch die wurzelbrur, erzählt Hr. Rammelt folgende
Ersah*