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Feige.
2. Die Adamsfeige, ägyptisch» Feige, Maul-beerfeige, der pharaönifche Feigenbaum, Gyca-Mvrus, Ficus segyptia Ramvolf. Ficus folio mori,fructum in caudice ferens C. ü. Ficus Pharaonis Bet-Ion. Ficus indica tilise folio fubrus albo & villcso po-lyrhizos .Pinken. Ficus Sycomorus, foliis cordatissubrotundis integerrimis Linn. Diese Art wachset inAegypten. Der Stamm wird hoch und alt, theilet sichin viele Aeste, an welchen herzförmige, rundliche, völligganze, große Blatter, welche mit den Maulbeerbaum-Blättern überein kommen, sitzen. Er gibt reichlichSchatten, und dient daher den Morgenländern zuSpa-ziergangen. Die Früchte stehen an dem Stamme undden größer» Besten. Die Wurzeln befestigen das Uferdes Nils. Das Holz widersteht der Fäulniß viele Jahr-Hunderte , deswegen die allen Aegypkier zu ihren Mu-mien Behältnisse daraus verfertigten. Die Früchte sindkleiner, als bey den übrigen Arten, aber von gutemGeschmacke. An dieser Art geschieht die Caprificaiionauf dieselbe Art, wie bey der gemeinen, durch eine Artvon Galläpfelwürmern. Die Milch, welche aus demgeritzten Baume fließt, wird inn- und äußerlich widerden Schlangenbiß gerühmet.
3. Die religiöse Feige, der heilige Feigen-Baum, indianssche Gocresbamn, bey den Gärt-nern auch der Tcufelsbaum genannt, Ficus religiöse,föliis cordatis obiongis integerrimis acuminatis Linn.Ficus Malabariensis, folio cufpidato, fructu rotundoparvo gemino Plük. Diese Art ist in Ostindien zuHause. Ihr Stamm ist holzig, wachset sehr hoch, undtreibt viele zarte Aeste. Die immergrünenden, langge-stielten, hellgrünen, herzförmigen, länglichen, völlig gan«zen und mir einer langen Spitze geendigten Blätter ma-chen diese Art leicht kennbar. Die Früchte sind kleinund rund. Die Indianer träumen von diesem Baume,daß ihr Götze, Vistm genannt, unter selbigem geboh-