Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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470 Feige.

1. Der indianische Feigenbaum, indianischerN?urzeldaum, Ficus lndica, Fr. Figuier d’Inde',welcher um Goa in Indien wachset. Er ist gross, sehrhoch vl d drck. ScineZweigebrettet er weit aus. Wennsie bi- auf die Erde reichen, greifen sie sofort ein, schla«gen Wurzeln, und werden Noch und nach zu eben fol«chen starken Bäumen. Die Blätter an den junge«Zweigen sind dem Qnittenlaube gleich, oben grün undetwos weißlich und wollig, und dienen den Elephantenzur Nahrung. Seine Früchte sind kleine Feigen, wiedie gemeinen, allein in - und auswendig ganz blutroth,füßl und gut zu essen. Aus der Rinde des BaumeS

) «erdn, Kleider gemacht.

2 . Die Itidlanijche Stachelfeige, Opuntia, Ca-] ßus Opunria Linn. davon es verschiedene Gattungen

gibt; als: .

s. Die gemeine Vptmrie, Opunria vulgo Irer-

t>ariorum J B Opuntia ( vulgaris) articulis ovatiscompreffis, spinis setaceis MiU. Sie ist, nebst allen fol-geudenSorten, ursprünglich in America zu Hause, jedoch. wnd diese auch um Neapel, m Swilien und Spanien wildWosi send angetroffen. Die Gelenke oder Beste dersel«

Hen sind eyrund oder rundlich, auf beyden Seiten platt''^Mächrengdtirvikt. und haben kleine Blätter, die in"' i»ier. 0t! ihn) Obu stäche, imgleichen an ihrem obern" ^ r chein kommen, und in kurzer Zeit ab«

'■ fehlst. Sn khi'k. denselben Knoten befinden sich z bis 4;. fF'V bki/ na E ruchelr.. die man nicht siehet, wenn manim- k'M'c tzsichn Acht bar; sobald man sie aber mir derH.,nd a'.. h, geben' sie in dos Fleisch, und trennen sich jvor de- Pjigtch- , i ufccv sie sehr lästig, und oft sehr schwer lrvrel >» ai>v iiii fitiife zu bringen sind. Die Zweigedie ch S ore, breiten sich zunächst an dem Boden aus,und In gen aus demselben, wo sie neue Wurzeln treiben,und^aus - lest Art sthr wen fortlaufen; in die Höhe aberpflegen sie niemahls zu steigen. Dieselben find fleischig

und