Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feige.'

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-und grasartig, so lange sie jung sind; wenn sie alterwerden, so werken sie trockener, haben ein zähes Gewebeund holzige Fasern. Die Blumen kommen insgemein" an dem obern Rande der Zweige, bisweilen aber auch-neben an den Seiten zum Vorschein. Sie sitzen aufdem Embryo ihrer Frucht, und bestehen aus verschiede-nen' hohlrunden blaßgelben Blumenblättern, die sichausbreiten. Wenn die Blume verwelkt ist, wird ausdem Embryo eine längliche Frucht, deren Haut oder' Decke mit kleinen, büschelweise wachsenden Stacheln be«setzt ist. Die innere Seite ist fleischig, von rother oderPurpurfarbe, und schließt viele schwarze Samen in sich.Diese Pflanze blühet bey Uns im Jul. und August; dieFrucht aber kommt nicht zur Reife, wofern die Witte-rung nrchl sehr warm ist. Die Frucht zu kosten, ist et.was gefährlich, weil sie, wie gesagt, oben am Randemir feinest Stacheln besetzt ist, welche, wenn man sienicht auf das genaueste abwischet, leicht in die Zungestechen , auch da sie, wie die Stacheln der Blatter, audie Finger kommen, in die Haut dringen, eine unau.genehme Empfindung veranläßest, und nicht anders,denn durch Ausgraben, herauszubringen sind.

' v Nach des Labat Berichte, in seiner Voyage auxisles Fr. de l’Amer. wirb die Opuntla in den amerjca»Nischen Inseln gebraucht, Festungswerke, um die mansie pflanzet, dem Feinde unzugänglich zu machen.

Von ihrem Gebraust)? gegen die Hühner - oderKrähenaugen, siehe unrer Leichdorn.

b. Die mittlere Opuntie mir längliche». Blät-tern, Opuntia, kolio ublvngo, media Tourn. Opun-

tia ,(Ficu s Indica) articülis övatOr üblongis, spinis seta-

ceis Mill. Diese Sorte hat längliche^ eyründe', zusam-men gepreßte Zweige, welche gerader wachsen, als derersten Sorte ihre, und mit laugen borstigen Stöckeln' besetzt sind, welche traubenweise, von einem Punct zum' andern, an den zusammen gepreßten Seiten zum Vör-Gg 4 schein