Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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478 Feigen-Apfel. Feil-Kolben.'

Feigen-Apfel, eine Art Aepfel; s. unter Malum.

Feigen-Baum, siehe Feige.

Feigen -Blarr, oder Paten re, wirb bey den JägerndaS GeburkSglied der Rehe und Hintinmn genannt,entweder als eine Anspielung auf die Feigenblalle,, de-ren sich Adam bedieneke, oder von einem andern veralte-ten, noch in den niedrigen Sprecharte» üblichen Wor-te, wovon auch das Ital. Fica, die weibliche SchaaM,üblich ist.

Feigen-Drossel, Feigen-Schnepfe, eine oberdeutscheBenennung der hochgelben Grasmücke. Ficedula Lu-scinia altera Klein, siehe unter (Grasmücke.

Feigen-Räfe, siehe oben, S. 46;.

'Feigen-Schnepfe, siehe Feigen-Drossel.

Feil, L. Venalis, Fr. Vei.al, zum Verkaufe bestimmt,was zu verkaufen ist. Rorn, Obst, vreh u. s. f. feilhaben, eö zu verkaufen haben. Etwas feil biethen,es zum Verkaufe ausbuchen, im Oberd. es ausfeilen.Das-Zaus ist mir nicht feil, wird von mir nicht ver-kauft. Für fünf Thaler ist mir das Buch feil, wennich so viel dafür bekomme. so verkaufe ich es. Iu derSprache des täglichen Umganges ist dieses Wort nur inder adverbialifchen Gestalt üblich. Allein in der HähernSchreibart braucht man es auch als em Beywort. Ein«feile Seele, ein nieoriges Gemüth, welches sich durchdie Hoffnung des Gewinstes zu allem bewege» laßt. ImOberdeutschen hingegen bedeutet ee überhaupt zum Han-del und Wandel gehörig. Siehe auch Feilschen.

Feil-Bäcker, in einigen, besonders overdeutschen Ge-genden, ein Bäcker, welcher Brod feil hat, welcherauf den Verkauf backet.

Feil - Bogen, siehe Sage der Schlösser. >

Feil-AIoven, siehe am Ende des Art. Feile.

Fest-Aolben, bey. den Goldarbeirern, ein hölzernesWerkzeug , in Gestalt einer der Lange nach gespaltene«Bim, mit einer Flügelschraube. Der Stiel steckt in

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