Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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480 Feile.

oder von ihrer Längs etwas herab, oder endlich aus ei«ner Oeffnung etwas heraus oder hinein zu reiben, undnach und nach hinweg zu nehmen. Es muß daher dieFelle von mancherley Form zu diesen Absichten seyn.DaS aber haben sie alle mit einander gemein, baß ihre. Flächen und Seiten Mit Lücken versehen, und also scharf». höckencht sind. Eine Feile bestehet theils aus dem Spee-re oder der Angel, theils aus der Stange und demStiele; viele aber haben auch keine Stiele.

Sie sind Waaren eigener Schmiede, die sich aufderen Verfertigung sonderlich legen, und sie allein ver-fertigen, wie sie denn daher auch Feilenhauer gcnen«net werden; jedoch machen auch die Schlösser und Zeug«• Schmiede Feilen, und bisweilen die Arbeiter in Elfen,Stahl, Messing, Kupfer, Silber, Gold und Holz, ihreFellen selbst. Es gibt verschiedene Gattungen derselben,uno sie werben, nach dem Unterschiede der Künstler undHandwerker so wohl, als auch ihrem Nutzen und Ge-brauche nach, unterschiedlich benennet.

Die Bildhauer und Tischler, haben verschieden«Gattungen von dägefeilen, die kleinen Laub - undandere Sägeblätter damit zu schärfen, wie auch Spitz'Fellen, zu ebenmäßiger Schärfung der Eisen.

Der Büchsenmacher bedient sich der Scdlicbtfei-len, und Vorteilen, und, um die verschiedenen Ver-tiefungen an dem Schlosse eines Gewehres auszuarbei-ten, der Riffelfeilen.

Die Gold-und Silberarbeiter, unterscheiden ihr«Feilen überhaupt in grobe, halblinde und linde Feilen.Insbesondere haben sie eine sehr breite, dicke, ganz feingehauene, Feile, um zwo Hälften, welche zusammen-gelöthet werden sollen, an ihren zusammenpassendenSchärfen darauf gerade zu reiben, damit sie nach derLöchung zusammenschließen möge», welche siedle Ab'ziehfeile oder Bestoßfeile nennen; «ungleichen, ein«nach einem rechten Winkel gebogene Feile, um die Char-niere