Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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Me. 48t

Niere damit zu überfeilen (beriffein>, chesidmit Schheif.Steinen geschliffen und poliert werden, das AiMeh'mgenannt; wie auch eine zarte spitzige Feile, die durch»brochenen Zierrarhen damit auszufeilen, welche- dieNadelfeile heißt.

Der Rammmacher hat t) eine Bestoßfeike, Fig.620, welche stakt der gewöh nlichen Feilenhieöe, nachder Breite-scharfe Remel oder Kerben hat, und'derenGriff mit der breiten und zu Kerben gehauenen Feileparallel umgebogen ist. Die langen Zähne stehen all«vorwärts, und schneiden haarftltt/ weil die gefurchtenRippen dieser Feile beständig Mit dem Stahle nachge-wetzet werden. Auf dieser umgebogenen Feile werbenalle Seiten eines Hornkammes glatt bestoßen,- indemder Kamm dazu an einen hölzernen Nagel (BestoHna-gel) angestämmt, und die Feile vom Leibs gegen-da-Horn zu gestoßen wird. Der Kammmacher laßt sichdas Eisen zu diesem und andern ähnlichen Instrumentten schmieden, und schneidet sich die Kerben selbst mitverschiedenen gewöhnlichen Feilen ein. '2) Eine Spitz-Feile, zum Zuspitzen der «ingefchnittenen und' nochdurchgängig gleich dicken Zähne, Flg. 621. DieseFeile hat ebenfalls, stakt der Hiebe, nach der Breit«scharfe Kanten, g) Eine dreikantige Zahnfpitzfei-je, Fig. 622. Sie hat nur auf 2 Seiten einen Hieb,und die dritte ist glatt. Es werben damit die Zahufpiz.zen abgerundet, und es erhalten vermittelst derselbenvorzüglich feine Kämme ihre Zähne. >4) Eine -Hand«Fetle, womit olle Kämme, wenn sie gespitzt sind, aufbeyden flachen Seiten geebnet werdekk.' Sie ist derBestoßfeile gleich, außer daß sie kleiner ist.

Der Rnaufmacher, oder der Professionist, wel-cher zinnerne Knöpfe gießt, bedient sich einer rautenför-mig gehauenen starken Feile, Ftg. 62z, womit der Um-fang der zinnernen Unkerboden abgefeilt wird, um den

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