482 Feile.
- Rand zu ebnen , und dem Rande der KnopfMte gleich«; förmig zu machen.
Die Messerschmiede, haben Abrichtfeilen, Börc-Zeilen und Hornfeilen.
Die Vladler und Heftelmacher, haben eine ganzhesondere Art von Feilen, welche wie ein Ring gestal-tet, und außen v.or, in der Runde , herum , wie eineFeile gehauen'sind, auf welchen sie die Spitzen ansih-ren Nadeln zu wehen und zu machen pflegen. Mit.ih-rer Feilspiye wird das Oehr in den langöhrigen Näh'. Nadeln an beyden Seiten eingesaget (eingefitzet). '
Bey dem Schlösser, gehört die Feile zu den brauch-barsten Werkzeugen, und daher besitzt er große undkleine nach verschiedenen Abänderungen. Siehe F>g.624. Die großen Feilen bestehen in starken Ärmr. Zeilen, a, mit dem groben H.iebe, um dje großenStücke Eisen kalt aufzufeilen. Die kleinen Armfeilen,ö, sind von jenen bloß dadurch unterschieden, daß sienzcht so groß sind. Die.Vorfeilen, c, haben keinen sogroßen Hieb; man braucht sie, wenn man milder groß) , sen und kleinen Armfeile vorgearbeitet hat. Dieplac-^ renfeilen, d, haben einen feinern Hieb. Die Feilen,ch welche nicht so groß sind, sind die viereckigen Feilen,. V, oder die kleinen Vorfeilen; sie werden gebraucht, dieviereckigen Löcher zu öffnen. Die runden Feilen, /,die ovalen oder Vogelzungen, und die halbrunden,Fr. l-lmo feuille, de lauge,, werden gebraucht, chieLöcher dieser Figuren zu Unen, pud die Zahne derBohlensägen zu mächen. Die dreyeckigen oder meßserfcharfen Feilen, Fr. l.ima ü.trois, carnes, brauchtman, wenn man Steinsägen, Schraubengänge, Schrair«benbohrer rc. feilen 'will. Mit den Gcoßfcilen. Fr.I-ime ä boursr. feilek man dic'Schküssclbarte, die Brett«Sägen rc. Endlich kommen die Dogenfeilen oder F^ihBogen, welche unter dem Art Gage der Schlösserbeschreiben werde. Die kleinen Feiten sind vureckm,' • ,'J-i 1- - oder