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auf 1 Loch ab, und die mehresten Hand-Vor-undSchlichtfeilen erhalten diese Gestalt. 3) Die dreyecki-gen Feilen steigen aber nur auf gleiche Art von 5 Pfundbis zu i Loth hinab. 4) Die halbrunden Feilenwerden gleichfalls stets um 1 Loth von 10 Pfund bisauf r Loth kleiner, so wie auch ;) die runden und dieVogelzungen, oder die ovalen Feilen. Zu letztemgehören auch die Riffelfeilen, womit die Metallarbei-ter die vertieften Flächen einer erhabenen Arbeit oderauch die Hohlkehlen ausfeilen. Gemeiniglich bestehensie aus zwo kurzen Feilen, welche entweder gerade, odergebogen sind, und in der Mitte durch einen dünnenrunden Griff von Stahl zusammenhängen. Die Gold-Schmiede und Messingarbeiter übergebe« insgemeindem Feilenhauer ein hölzernes Modell, welches sich indie Fläche, die sie ebnen wollen, paffet, und nach die-sem muß ihnen der Feilenhauer eine Riffelfeile verferti-gen. 6) Die so genannten Raspel», wovon an sei-nem Orte handeln werde. 7) Endlich geben auch dieFeilenhauer den innern Flächen der Kneipen einer Zan-ge, womit die Silberarbeiter Draht ziehen, starke Fei-lenhiebe, wie denn auch wohl bey einzelnen Vorfällenandere Eisen mit Feilenhieben bedecket werden.
In den Zuchki-und Arbeitshäusern gebraucht mandie großen Feilen zum Raspeln der Farbhölzer, ioso«-heit des BrasilienholzeSi
Die Feilen werden aus Stahl geschmiedet. JedeFläche der Feile erhält aus freyer Hand zwey Hiebe,welche sich durchkreußen. Zuletzt wird dieselbe gehärtet.Außer einigen Kleinigkeiten zum Härten, und denSchmiedekohlen in der Esse, gebrauchen die Feilenhauerkeine Materialien, als schwedisches Eisen zu den Ras-peln, und Stahl zu den Feilen. In Absicht de« letzter»folgen die berlinischen Feilenhauer der Gewohnheit allerhiesigen Eisenarbeiter, daß sie bloß den cölnischen Stahl^erarbeiten. Denn der englische ist zu kostbar, und der
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